40 Jahre hat Bernie Ecclestone die Formel 1 geprägt und in der Zeit die Königsklasse weltweit bekannt gemacht
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Formel-1-Legende Ecclestone am Flughafen festgehalten

Die Formel 1 hat mal wieder einen Skandal.  Nunja - nicht die Formel 1 selbst, sondern Bernie Ecclestone, der 40 Jahre lang die Formel 1 als Alleinherrscher dominierte. Der Rambazamba der Königsklasse ist schon immer bekannt dafür gewesen, dass er nicht nach Regeln geht, sondern seine eigenen macht. Mit 81 Jahren heiratete Bernie die 46 Jahre jüngere Flosie, mit der er 8 Jahre später - also mit 89 - noch einen Sohn zeugte. Es war das vierte Kind des Milliardärs, der 2 Scheidungen hinter sich hat, aus denen drei Töchter (Deborah 65, Tamara, 35 und Petra 31) - hervorgegangen sind. Für Ecclestone ist daran nichts ungewöhnliches...

Formel-1-Legende Bernie Ecclestone am Flughafen festgehalten

 

Er war einst der weltweit mächtigste Mann im Motorsport. Der Brite Bernie Ecclestone formte aus den Autorennen eine globale Marke und ein Milliarden-Business. Vor neun Jahren zog sich der mittlerweile 95jährige aus der Königsklasse zurück, doch auch danach ist es nicht ruhiger um Ecclestone geworden - er sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

Kein Pardon für den VIP

So auch zuletzt, als er auf einem Flugplatz in Portugal mit einer Schrotflinte in seinem Gepäck aufgehalten wurde. Ecclestone war mit seinem Privatjet in Lissabon gelandet. Bei einer Routinekontrolle wurde dann die ungewöhnliche Fracht entdeckt.

Die Sicherheitskräfte fanden die Waffe, und auf Nachfrage konnte Bernie Ecclestone die erforderlichen Papiere nicht vorlegen. Die Behörden hielten den prominenten Passagier daraufhin fest und befragten ihn. Ecclestone bestritt später allerdings festgenommen worden zu sein. Er erklärte, dass er die Waffe für einen Wettbewerb im Tontaubenschießen mitgebracht hat. Doch die notwendigen Dokumente für die Einfuhr nach Portugal hatte er wie erwähnt nicht dabei.



Bernie Ecclestone 2.0 - Zweiter Vorfall dieser Art

Für Ecclestone ist dies nicht die erste Flughafenkontrolle, bei der er mit einer Waffe im Gepäck aufgegriffen wurde. Vor vier Jahren fanden Sicherheitsbeamte am Flughafen von Viracopos im brasilianischen Campinas eine Pistole in seinem Gepäck. Ecclestone bestritt damals die Waffe wissentlich mitgeführt zu haben. Allerdings räumte er ein, dass sie ihm gehörte. Die brasilianischen Behörden nahmen ihn fest und ließen ihn nach Zahlung einer Kaution von 6.060 brasilianischen Real (ca. 1000 Euro) wieder frei. Auch bei diesem Vorfall erklärte Ecclestone wie immer dass er nicht verhaftet wurde. 

Diese Szenarien passen perfekt zu einer der schillerndsten, aber auch umstrittensten Persönlichkeiten der internationalen Sportwelt. Jahrzehntelang bestimmte Ecclestone das Schicksal der Formel 1 maßgeblich. Es gelang dem Briten dabei aus einem Motorsportwettbewerb ein Milliardenunternehmen zu formen.

Bernie Ecclestone: Jahrzehntelanger Alleinherrscher


Heute zählt die Formel 1 zu den bekanntesten und erfolgreichsten Sportmarken der Welt. Das zeigt sich nicht nur in den Einschaltquoten, sondern auch im Geschäft mit Sportwetten. In Deutschland gehört die Formel 1, gemeinsam mit Fußball, Tennis, Handball, Basketball und Eishockey zu den großen Umsatzbringern. Casino.org's Online Casinos mit Willkommensbonus setzen bei der Werbung neuer Kunden für ihre Sportwetten-Abteilungen auf diese Umsatzbringer, denn der Name Formel 1 hat unter Sportfans einen ausgezeichneten Klang. Das hat sie vor allem Bernie Ecclestone zu verdanken.

Dieser begann seine Karriere zunächst nicht hinter einem Schreibtisch, sondern als Rennfahrer. Schon in den 1950er-Jahren saß er in einem Rennwagen, doch seine Karriere verlief alles andere als erfolgreich. Zweimal war er für die Teilnahme an einem Formel-1-Rennen gemeldet, konnte sich jedoch beide Male nicht qualifizieren. Seine großen Stärken konnte er erst nach seiner aktiven Laufbahn als Rennfahrer im Bereich Management ausspielen.


Vom Manager zum Teamchef und Sprachrohr


Er kümmerte sich um Fahrer und begann ein Netzwerk innerhalb der Szene aufzubauen. Als Manager des österreichischen Formel 1 Weltmeisters Jochen Rindt sammelte er wichtige Erfahrungen. Auch als Besitzer und Manager von Rennställen konnte Ecclestone seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der Brite begann ab Anfang der 1970er-Jahre die Rennserie verstärkt zu vermarkten, und schmiedete Kooperationen mit TV-Sendern und Werbepartnern.

Im Mittelpunkt seiner Bemühungen stand dabei immer die Finanzfrage. Dabei erwiesen sich die TV-Rechte als Schlüssel zum Erfolg. Ecclestone erkannte früh das Potenzial und vermarktete die Rennserie als einheitliches Produkt. Er stärkte die Position der Teams, deren Bedeutung er zuvor als erfolgreicher Teamchef von Brabham erkannt hatte.

Er war an der Gründung der FOCA (Formula One Constructors Association) mit Max Mosley beteiligt und vertrat als deren Sprachrohr die Interessen der Rennställe. Dabei gelang es ihm immer wieder geschickt die unterschiedlichen Interessen der Formel 1 Teams unter einen Hut zu bringen. Ecclestone wurde zum Verhandlungsführer und baute seine eigene Position innerhalb der Rennserie kontinuierlich aus.

Bernie Ecclestone macht die F1 weltweit berühmt
©mspb - Bernie Ecclestone gilt als harter Verhandler


Harter Verhandler

Während sich TV-Sender aus aller Welt immer stärker für die Übertragungsrechte der Grand Prix Rennen interessierten, nutzte Ecclestone seine neu gewonnene Macht, um ein Motorsport-Imperium zu errichten. Bei allen Konflikten innerhalb der Formel 1 war sein Status jahrzehntelang nahezu unantastbar. Sein Wort galt und wurde, wenn auch manchmal mit Zähneknirschen, von allen Beteiligten akzeptiert.

Ab 1988 verkaufte Ecclestone seine Anteile am Brabham-Team und widmete sich vollständig der kommerziellen Seite der Formel 1. Sein Einfluss war enorm. Er verhandelte nicht nur mit den Fernsehsendern, sondern auch mit Sponsoren und Veranstaltern. Der Brite beeinflusste nicht nur den Rennkalender, sondern trieb damit auch die Erschließung neuer Märkte für die Formel 1 voran.

Das machte ihn auch persönlich zum Milliardär, dessen Auftritte in der Öffentlichkeit zunehmend mit Argusaugen beobachtet wurden. Er galt als harter Geschäftsmann, der seine Interessen, wenn nötig, gegen alle Widerstände durchsetzen konnte.

Das brachte ihm jedoch auch viel Kritik ein. Ecclestones Rolle als Alleinherrscher der Formel 1 wurde zunehmend kritisch gesehen. Seine Kritiker warfen ihm vor zu viel Einfluss in seinen Händen zu konzentrieren. Seine Unterstützer verwiesen jedoch darauf, dass die Formel 1 ohne seine zentrale Führung nicht zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen aufgestiegen wäre. Wie auch immer man zu seinen Methoden steht, eines ist jedoch unumstritten: Bernie Ecclestone hat die Formel 1 in den 40 Jahren seiner Herrschaft grundlegend verändert.

Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel verstanden sich während der aktiven F1 Zeit gut
© pixathlon/SID - Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel verstanden sich während der aktiven F1 Zeit gut

Das Ende der Ära Bernie Ecclestone in der F1


Seine Ära endete erst im Jahr 2017. Zu diesem Zeitpunkt übernahm der US-Konzern Liberty Media die kommerziellen Rechte an der Formel 1 und löste Ecclestone als Chef ab. Sein Einfluss endete damit zwar weitgehend, doch sein Vermächtnis bleibt bestehen. Viele Grundlagen des Geschäftsmodells der Formel 1 haben ihre Wurzeln in der Weitsicht des Managers, der die Rennserie jahrzehntelang prägte.

Als prägende Figur der internationalen Motorsportszene wird Bernie Ecclestone immer in Erinnerung bleiben. Sein Aufstieg war von seinem geschäftlichen Gespür geprägt. Ecclestone war weder technisch besonders versiert noch ein erfolgreicher Fahrer. Trotzdem schaffte er es, ein Rennsport-Imperium zu erschaffen, dessen Faszination bis heute anhält.

 

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ss / bz