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Updates für den Renault R.S.16
© Renault | Zoom

Formel-1 Grosser Preis von Spanien 2016: Updates für den Renault R.S.16 für den F1 GP in Barcelona

(Speed-Magazin.de / Formel-1 GP Spanien) Das Renault Sport Formel 1 Team reist mit viel Rückenwind zum fünften WM-Lauf nach Barcelona (13. bis 15. Mai). Schließlich hat Kevin Magnussen als Siebter im russischen Sotschi die ersten Punkte für die französisch-englische Renngemeinschaft aus Viry-Châtillon und Enstone geholt. In Barcelona starten wir die nächste Stufe unseres Entwicklungsprogramms, sagt Cyri Abiteboul, Geschäftsführer von Renault Sport. Das bedeutet, dass beim Großen Preis von Spanien zahlreiche Updates am R.S.16 eingesetzt werden. Genutzt werden auch die beiden offiziellen Testtage im Anschluss an das Rennen.

Kevin Magnussen konnte für das Renault Sport Formel 1 Team beim Großen Preis von Russland in Sotschi als Siebter die ersten Punkte einfahren. „In Russland hatten wir ein gutes Wochenende, und mit den ersten Punkten wurde das ganze Team für die harte Arbeit belohnt", sagt Renndirektor Fred Vasseur. „Gleichzeitig, und das ist kein Geheimnis, bedeutet dies aber auch, dass wir weiter daran arbeiten müssen, unser Auto schneller und bei unserer Arbeit keine Fehler zu machen. Aber dies wird uns das gesamte Jahr begleiten." Zum Europa-Auftakt der Formel 1 (Start: 14 Uhr/MESZ) wird das Renault Sport Formel 1 Team verschiedene Updates an den „Circuit de Catalunya" bringen. „Wir werden einen neuen Heckflügel einsetzen und haben einige Veränderungen am Frontflügel vorgenommen", sagt Nick Chester, Technischer Direktor für das Chassis.

Mit Spannung erwartet: Wie gut sind die Updates?

Für das Rennen in Spanien wird Jolyon Palmer ein neues Chassis, den R.S.16-03, bekommen. Dieses wurde in der vergangenen Woche zunächst bei Filmaufnahmen eingesetzt, ehe es nun auf der 4,655 Kilometer langen Rennstrecke ernst wird. „Wir haben das Auto weiterentwickelt, ich bin glücklich mit der Balance und wie es sich wieder fährt", sagt der 25 Jahre alte Brite. Vasseur bescheinigt seinem Fahrer in dessen Rookie-Saison einen steilen Lernprozess. Und seit einem Wechsel der Bodenplatte in Sotschi ist dessen Vertrauen in sein Arbeitsgerät gestärkt. Deshalb ist seine Vorfreude auf den Auftritt auf der Rennstrecke, die alle Formel-1-Fahrer von unzähligen Testfahrten sehr gut kennen, groß. „Als Fahrer wissen wir genau, was uns erwartet", sagt Palmer, „viele Teams bringen Updates mit, so dass man schnell sehen kann, welche Fortschritte man selbst gemacht und wie sich die Konkurrenzfähigkeit verändert hat."

Schnelle Strecke: Herausforderung für die Fahrer

Nicht nur die Rennwagen, auch die Fahrer werden auf dem „Circuit de Catalunya" gefordert. „Es ist mit Sicherheit eine der Rennstrecken, die uns Fahrer körperlich am meisten fordert", sagt Jolyon Palmer. Kevin Magnussen nennt die Gründe: „Dort gibt es jeden Typ von Kurve – Schikanen, schnelle Kurven, langsame Ecken, harte Bremszonen, Kurven, in die man schnell reinfährt und Kurven, bei denen man sich auf den Ausgang konzentrieren muss." Das Fazit des Dänen, der vor dem Auftritt in Spanien trainiert und seine Batterien wieder aufgeladen hat, lautet deshalb: „Insgesamt gibt es mehr sehr schnelle als langsame Kurven. Deshalb braucht man ein gut ausbalanciertes Auto." Je nach Temperaturen kann auch die Wahl der Reifen entscheidend sein. Eines schließt Magnussen jedoch aus: „Die weichste Reifenmischung kann man einsetzen."

Fortsetzung nach Rennschluss: Test von neuen Teilen

Wie schon in Sotschi gibt das Renault Sport Formel 1 Team auch in Barcelona dem Nachwuchs eine Chance. War es in Russland Sergej Soritkin, der im ersten freien Training Erfahrungen im R.S.16 sammeln durfte, wird in Barcelona Esteban Ocon statt Jolyon Palmer in das Formel-1-Wochenende starten. Und im Anschluss an das Rennen wird der GP3-Meister an der Seite von Kevin Magnussen noch an den beiden offiziellen Testtagen zum Einsatz kommen. Dabei werden Veränderungen an der Aufhängung, weitere Aerodynamikteile, neue Kühler und eine Weiterentwicklung der Power Unit getestet werden.

Renault Presse

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