Lewis Hamilton mag den Sepang International Circuit in Kuala Lumpur
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Formel 1 Grosser Preis von Malaysia 2014: Auf dem Sepang Circuit mit Lewis Hamilton

(Speed-Magazin / Formel-1 2014) Für den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton ist der Sepang International Circuit immer eine ganz besondere und fantastische Strecke. Vom Fahrer, wie auch vom Material werden Höchstleistungen, bei extremen Temperaturen und einer Luftfeuchtigkeit jenseits von Gut und Böse abverlangt.

„Sepang ist eine fantastische Strecke. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit stellen hier stets eine spannende Herausforderung dar. Bei meinem ersten Rennen hier in der Saison 2007 funktionierte meine Trinkflasche nicht. Nach Rennende war ich total erschöpft und hatte rund vier Kilo verloren“, erinnert sich Lewis Hamilton an sein erstes Rennen auf dem Sepang International Circuit in der Formel-1.

„Als Fahrer muss man auf dieses Wochenende physisch sehr gut vorbereitet sein. Am Ende eines langen Rennens kann es bei diesen schwierigen Bedingungen sehr leicht sein, die Konzentration zu verlieren“, weiss der Mercedes-Pilot, der zudem die Schwierigkeit des monsunartigen Regens betont. „Wenn er kommt, ist er einfach unglaublich. Innerhalb weniger Minuten kann man sich mitten in einem Monsun befinden. Das macht die Aufgabe nicht gerade einfacher.“

Zum Streckenverlauf erklärt Hamilton: „Die erste Kurve folgt auf eine lange Gerade. Dort muss man seinen Bremspunkt sehr sorgfältig wählen, um zu verhindern, dass man darüber hinausschießt. Danach folgt eine weitere langsame Kurve, die zusammen mit der vorherigen schier endlos zu sein scheint. Die Kurven fünf und sechs sind schnell und lassen sich fantastisch fahren – ähnlich wie Maggots/Becketts in Silverstone, aber mit etwas mehr Raum zwischen den Kurven.“

„Eingangs Kurve fünf muss man etwas lupfen, damit man einlenken kann. In Kurve sechs benötigt man eine gute Balance beim Beschleunigen und beim Anbremsen von Kurve sieben“, erklärt Hamilton die Feinheiten die es zu beachten gibt um am Ende eine gute Rundenzeit auf den Monitor zu bringen. „Beim Durchfahren von Kurve acht gibt es eine kleine Bodenwelle. Danach fährt man Kurve neun auf der rechten Seite an. Es ist wichtig, gut aus dieser Kurve herauszukommen, aber noch wichtiger ist der Kurvenausgang in Turn elf.“

„Nur so kann man den Schwung durch die schnellen Kurven 12 und 13 mitnehmen. Den richtigen Bremspunkt für Kurve 14 zu finden ist ebenso knifflig wie entscheidend. Wer ihn nicht erwischt, kann kostbare Zeit verlieren“, weiss der Brite. „Denn darauf folgt die zweite lange Gerade der Strecke, welche in die letzte Kurve mündet, die eine der besten Überholmöglichkeiten darstellt.“

Zeitplan zum GP von Malaysia (MEZ):

Freitag 28. März 2014
03:00 - 04:30 Uhr - 1. Freies Training
07:00 - 08:30 Uhr - 2. Freies Training

Samstag 29. März 2014
06:00 - 07:00 Uhr - 3. Freies Training
09:00 - 10:30 Uhr - Qualifying

Sonntag 30. März 2014
10:00 Uhr - Rennstart

Stephan Carls

Malaysia - Sepang: News & Ergebnisse