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Die gleiche Reifennominierung nahm Pirelli auch 2020 vor
© mspb | Zoom

Formel 1 Große Preis von Portugal 2021: C1, die härteste Mischung von Pirelli, gibt seinen 2021-Debüt

Nach zwei Rennen mit der gleichen Reifennominierung aus der Mitte der Range (C2, C3 und C4) wird beim Großen Preis von Portugal die härteste Mischung C1 für den P Zero White (Hart) eingesetzt, die Mischung C2 für den P Zero Yellow (Medium) sowie C3 für den P Zero Red (Soft). Die gleiche Reifennominierung nahm Pirelli auch 2020 vor. Diese Mischungen wurden ausgewählt, um den anspruchsvollen Eigenschaften der Rennstrecke von Portimao gerecht zu werden, die in diesem Jahr relativ kurzfristig wieder in den Kalender aufgenommen wurde, nachdem sie im vergangenen Oktober ihr Formel-1-Debüt gab.
 

WARUM WIR DIESE REIFEN NOMINIERT HABEN

• Nach zwei Rennen mit der gleichen Reifennominierung aus der Mitte der Range (C2, C3 und C4) wird beim Großen Preis von Portugal die härteste Mischung C1 für den P Zero White (Hart) eingesetzt, die Mischung C2 für den P Zero Yellow (Medium) sowie C3 für den P Zero Red (Soft). Die gleiche Reifennominierung nahm Pirelli auch 2020 vor. Diese Mischungen wurden ausgewählt, um den anspruchsvollen Eigenschaften der Rennstrecke von Portimao gerecht zu werden, die in diesem Jahr relativ kurzfristig wieder in den Kalender aufgenommen wurde, nachdem sie im vergangenen Oktober ihr Formel-1-Debüt gab.
 
• Im vergangenen Jahr gab es eine spezielle Reifenzuteilung für Portugal (und die Türkei): Die Teams erhielten einen zusätzlichen Satz harter Reifen und dafür einen Satz weicher Reifen weniger. In diesem Jahr erfolgt auch in Portugal die Standardverteilung, welche die ganze Saison über verwendet wird: acht Sätze der soften Reifen, drei Sätze Mediums und zwei Sätze der harten Slicks.
 
• Die Wetterbedingungen könnten zu dieser Jahreszeit an der Algarve ziemlich warm sein, mit Außentemperaturen von über 20 Grad Celsius. Das gilt insbesondere für das Landesinnere, wo die Strecke liegt. Im vergangenen Jahr wurde das Rennen bei kühlen Bedingungen und gelegentlichem leichten Regen ausgetragen.

TRACK CHARAKTERISTIK

• Obwohl sie erst 2008 eingeweiht wurde, fühlt sich Portimao ein wenig wie eine Strecke alter Schule an: Sie hat viele Höhenunterschiede und ein Layout, das keine Fehler verzeiht. Der Track ist allerdings recht breit, was mehrere verschiedene Fahrlinien ermöglicht und auch das Überholen erleichtert.
 
• Die ziemlich abwechslungsreiche Strecke weist mehrere verschiedene Kurventypen auf - sowie eine lange Gerade -, die einen guten Allround-Test für die Fähigkeiten des Autos darstellen, indem sie die Reifen sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung beanspruchen und starkes Bremsen erfordern. Obwohl der Circuit erst im vergangenen Jahr sein Renndebüt feierte, wurde er in der Vergangenheit bereits für F1-Tests genutzt.
 
• Eine der anspruchsvollsten Kurven ist die Portimao-Kurve: eine Rechtskurve mit doppeltem Scheitelpunkt, die der Acque Minerali beim vergangenen Grand Prix in Imola ähnelt. Der Großteil der Kurven in Portimao ist blind, was die Herausforderung noch erhöht.
 
• Der Belag für das Rennen im vergangenen Jahr war brandneu und bot überraschend wenig Grip. In diesem Jahr könnte der Asphalt gereift sein und mehr Grip aufweisen.
 
• Das Rennen 2020 wurde mit einer Ein-Stopp-Strategie (Medium - Hart) gewonnen und bescherte Lewis Hamilton den rekordverdächtigen 92. Formel 1 Sieg in seiner Karriere. Der Verschleiß und Abbau der Reifen war so gering, dass Esteban Ocon 53 Runden auf dem Medium-Reifen absolvieren konnte.



Mario Isola, Head of F1 and Car Racing: “Das Reifenmanagement - und die härteren Mischungen in ihr Arbeitsfenster zu bekommen - war im vergangenen Jahr beim Rennen in Portimao aus mehreren Gründen ein wichtiges Thema. Doch in diesem Jahr, bei eventuell anderen Wetterbedingungen und einer möglicherweise veränderten Streckenoberfläche, könnte es eine ganz andere Herausforderung werden. Die neue Reifenkonstruktion hat sich in den ersten beiden Rennen des Jahres 2021 gut bewährt. Nun gibt die härteste Mischung der Range ihren Einstand. Diese Mischung wurde ausgewählt, um den einzigartigen Anforderungen gerecht zu werden, die diese Strecke an den Reifen stellt und was sich bei wärmerem Wetter noch verschärft. Im vergangenen Jahr wurden alle drei Mischungen während des Rennens eingesetzt, mit einer Vielzahl von Strategien und Einsatzvarianten. Es war kühl und windig, mit gelegentlich leichtem Regen, während sich die Streckenbedingungen im Laufe des Wochenendes änderten. Der neue Belag war der Schlüsselfaktor für den geringen Grip, während bezüglich der Reifenleistung das Aufwärmen und das Graining zwei weitere relevante Faktoren waren."

Pirelli

Großer Preis von Portugal (Portimao): News & Ergebnisse