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Räikkönen auf P9 in Mugello
© Alfa Romeo Racing | Zoom

Formel 1 GP Toskana: Alfa Romeo Racing - "Ein sehr gutes Ergebnis"

Frédéric Vasseur, Teamdirektor Alfa Romeo Racing ORLEN und CEO Sauber Motorsport AG: „Ein sehr gutes Ergebnis, wir haben endlich wieder Punkte geholt. Dennoch bleibt das Gefühl, wir hätten bei einem normalen Rennverlauf mehr erreichen können. Es war ein sehr arbeitsreicher Nachmittag, an dem viele Dinge nicht zu unseren Gunsten verlaufen sind. Doch eine Top-10-Platzierung zu erzielen, zeigt die Stärke und die Einsatzbereitschaft unseres Teams. Dass Kimis Auto noch vor Ende der ersten Runde ein großes Stück des Unterbodens und einen Frontflügel verlor und Antonio beim Neustart in einen Unfall verwickelt wurde, war ein schwerer Schlag. Aber wir haben nicht aufgegeben und alles getan, um das Beste aus diesem Wochenende herauszuholen. Der sehr ereignisreiche Rennverlauf und der Umstand, dass Kimi während des gesamten Rennens mit einem beschädigten Auto fahren musste, hat die Fortschritte überschattet, die wir erzielt haben. Aber dass Kimi einen Vorsprung herausfahren konnte, der seine Fünf-Sekunden-Strafe beinahe ausglich, zeigt den Schritt nach vorne, den wir gemacht haben. Wir gehen definitiv in die richtige Richtung, das heutige Ergebnis ist eine starke Motivation für uns.“

Formel 1 Großer Preis der Toskana

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Kimi Räikkönen (Startnummer 7) – Alfa Romeo Racing ORLEN C39 (Chassis 05/Ferrari)
 
Rang 9 / schnellste Runde: 1.21,164 Minuten
 
Verwendete Reifentypen: neue Medium (1 Runden) – gebrauchte Medium (26 Runden) – neue Hard (15 Runden) – neue Soft (17 Runden)
 
„Es war definitiv kein problemloses Rennen. Aber ich habe es endlich geschafft, WM-Punkte zu holen. Darüber können wir uns also freuen. Mein Rennen hat ziemlich schlecht begonnen. Ich weiß nicht genau, was in Kurve 2 passiert ist. Aber ich bin in eine Kollision verwickelt worden und mein Auto hat viel Schaden erlitten. Wahrscheinlich hat derjenige, der mit mir kollidiert ist, nicht damit gerechnet, dass wir so stark abbremsen. Die Kollision hat einen Teil des Fahrzeugbodens und des Frontflügels abgerissen. Dieser Schaden verschlechterte das Handling meines Autos stark, ich hatte mit der Balance zu kämpfen. Obwohl mein Auto viel Abtrieb verloren hat, konnte ich immer noch ein ordentliches Tempo vorlegen. Ich hatte einen langsamen Boxenstopp, aber ich habe von der zweiten Rennunterbrechung profitiert. Dann habe ich eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen, weil ich bei der Einfahrt in die Boxengasse eine Begrenzungslinie überfahren habe. Das hat natürlich nicht geholfen. Aber nach dem zweiten Restart konnte ich noch einige gute Runden drehen und verlor am Ende durch die Zeitstrafe nur einen Platz. Es war bei weitem nicht die perfekte Arbeit während des Rennens. Aber trotz aller Probleme habe ich dennoch zwei wichtige Punkte geholt. Trotzdem ist das ein bisschen schade, denn wir haben Fortschritte gemacht. Ich glaube, bei einem normalen Rennverlauf hätte ich noch besser abschneiden können. Hoffentlich kann ich diese Leistung in den nächsten Rennen wiederholen.“ 
 
Antonio Giovinazzi (Startnummer 99) – Alfa Romeo Racing ORLEN C39 (Chassis 04/Ferrari)
 
Nicht im Ziel / schnellste Runde: 2.13,809 Minuten
 
Verwendete Reifentypen: neue Soft (5 Runden)
 
„Es ist wirklich frustrierend. Mein Rennen war beendet, ohne dass ich auch nur eine einzige Runde im Renntempo gefahren bin. Für das Team freut es mich natürlich, dass es zwei WM-Punkte erzielt hat. Ich hatte wieder einen guten Start und habe mich sofort auf Rang 14 verbessert. Ich fühlte mich im Auto wohl und wer weiß, wie das Rennen für mich verlaufen wäre. Über den Unfall beim Restart kann ich nicht viel sagen, außer dass es eine sehr gefährliche Situation war. Die Gruppe um mich herum hatte bereits voll beschleunigt. Aber plötzlich war da Kevin Magnussen, der mitten auf der Strecke beinahe stehenblieb. Nicholas Latifi konnte ausweichen, aber für mich war es zu spät. Ich habe es versucht, aber ich habe ihn hinten links getroffen. Zum Glück wurde in dieser Situation niemand verletzt, aber es war ein sehr gefährlicher Unfall. Bei einer Rennstrecke mit einer so langen Start-Ziel-Geraden musste man mit einem solchen Problem rechnen. Deshalb müssen darüber nachdenken, wie wir eine solche Situation in Zukunft verhindern können.“

Alfa Romeo Racing / DW

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