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Wehrlein: "Das Rennfahren auf Monte-Carlo’s Stadtkurs ist immer etwas sehr Spezielles"
© Sauber | Zoom

Formel 1 GP Monaco: Sauber F1 Team bereit für den nächsten Schritt nach vorne in Monaco

(Speed-Magazin.de) Der Grosse Preis von Monaco ist so ganz anders, als alle anderen Grand-Prix-Wochenenden im Rennkalender. Für Fahrer wie Fans ist dieses traditionelle Rennen einzigartig, weil es die prestigeträchtigste Rennsport-Veranstaltung der „Königsklasse“ ist. Die einmalige Kulisse des Fürstentums an der Côte d‘Azur trägt das ihre dazu bei. Wenn Formel-1-Autos in den engen Stadtstrassen von Monte-Carlo ihre Runden fahren, sorgt das meist für aufregende, spannende Rennen und eine faszinierend-fesselnde Atmosphäre. Das Sauber F1 Team reist nach den Barcelona-Plätzen 8 und 11 – und dem ersten Punktegewinn in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2017 – mit gestärkter Motivation und Zuversicht nach Monaco. Dort werden Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein mit weiteren Updates an den Sauber C36-Ferrari antreten – unter anderem mit einem neuen Unterboden und dementsprechend angepassten hinteren Bremsbelüftungen.

Marcus Ericsson (Startnummer 9):
„Der Grand Prix in Monaco ist jedes Jahr einer der Höhepunkte der Saison. Dieses Rennen findet an einem so einmaligen Schauplatz statt, dass es sich schon von daher von allen anderen Rennstrecken im Formel-1-Kalender unterscheidet. Das Fahren auf diesem Strassenkurs bereitet viel Freude, stellt aber stets auch eine sehr grosse Herausforderung dar. Der kleinste Fehler kann dort direkt in die Streckenbegrenzung führen und das Aus bedeuten. Es ist wichtig, punkto Fahrverhalten ein gutes Gefühl zu bekommen, erst dann kann man alles aus seinen Fähigkeiten und der Performance des Autos herausholen. Nach dem überraschenden Team-Resultat von Barcelona reisen wir voller Tatendrang nach Monte-Carlo. Wir machen Fortschritte. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir uns mit den neuen Teilen, die wir nach Monaco bringen, weiter verbessern können.“

Pascal Wehrlein (Startnummer 94):
„Das Rennfahren auf Monte-Carlo’s Stadtkurs ist immer etwas sehr Spezielles – ein Mix aus viel Faszination und volle Konzentration. Deshalb steht dieser Grand Prix für eine jahrzehntelange Tradition von dramatischen und mitreissenden Formel-1-Rennen. Auf diesen engen Strassen die Ideallinie nahe an den Leitplanken halten zu können, erfordert vom Fahrer höchste Präzision. Damit man eine konkurrenzfähige Rundenzeit erzielen kann, muss man sich auch bis auf wenige Millimeter an die Streckenbegrenzung heranwagen – diese Art von Herausforderung mag ich. Rückblickend auf das Rennen in Spanien, reisen wir mit schönen Erinnerungen nach Monte-Carlo. Nun müssen wir weiterhin hart in diese Entwicklungs-Richtung arbeiten, um weitere Verbesserungen zu schaffen. Mit den neuen Aero-Teilen, die wir in Monaco am Auto haben, könnten wir den nächsten Schritt nach vorne machen.“

Strecken-Fakten:
Der Grosse Preis von Monaco verlangt den Fahrern wegen der engen Stadtstrassen alles ab, eine ebenso faszinierende wie fordernde Aufgabe auch für die Teams. Alles geschieht am Limit. Weil oft nur Zentimeter oder gar Millimeter zwischen den Reifen und der Streckenbegrenzung liegen, brauchen die Fahrer sehr viel Gefühl und ein präzis eingestelltes Auto. Entscheidende Faktoren am Auto sind Bremsstabilität, Traktion sowie ein generell stabiles Fahrverhalten. Beim Asphaltbelag fällt auf, wie sich die Reifenhaftung im Allgemeinen jeweils von Training zu Training verbessert. Das Überholen ist auf dem Stadtkurs nahezu unmöglich. Deshalb ist der Startplatz rennentscheidend.

Sauber / JM

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