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Neues Dämpferelement am SF70H
© Speedpictures | Zoom

Formel 1 GP Belgien: Ferrari mit umfangreichen technischen Update in Spa

(Speed-Magazin.de) Den Großen Preis von Belgien wird Ferrari mit einem in vielen Bereichen modifizierten SF70H unter die Räder nehmen. Und das aus gutem Grund: Auf High-Speed Kursen hatte die Scuderia im Verlauf der bisherigen Saison Herausforderungen. 

Geänderter Frontflügel für Spa
Geänderter Frontflügel für Spa
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Nach dem Summer-Break sind an den Fahrzeugen interessante neue Details zu erkennen. Auffallend ist ein neues Dämperelement mit einer größeren Feder an der Vorderachse. Diese Variante wurde wohl während der Tests in Budapest eingesetzt. Man verspricht sich mehr Präzision bei der Einstellung des Fahrwerks, insbesonders des Neigungswinkels der Aufhängung. Ferrari hofft mit diesem Schritt weniger Luftwiederstand zu generieren. Die Kurvengeschwindigkeiten sollen darunter nicht leiden.

Neben den Änderungen im mechanischen Bereich gibt es auch im Aerodynamischen Umfeld Veränderungen. Die Frontflügel sind mit neuen Elementen und Endplatten ausgestattet die speziell in Spa eine bessere Performance bringen soll, da hier weniger Abtrieb gefragt ist. Am Unterboden wurden auch Änderungen vorgenommen, die hier auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs in den Ardennen einen Vorteil bringen soll.

Der Unterboden am Ferrari wurde modifiziert
Der Unterboden am Ferrari wurde modifiziert
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herausSebastian Vettel erhofft sich von den Veränderungen einen Fortschritt und glaubt das man gegen Mercedes um den Sieg Kämpfen kann. Der Heppenheimer hat seinen Vertrag noch nicht verlängert, dies sollte aber in Monza erledigt sein. Vettel gilt als treibende Kraft hinter der weiteren Verpflichtung von Kimi Räikkönen, da er ihn als idealen Teamkollegen sieht. Viele sehen die Weiterverpflichtung des Finnen in dem guten Verhältnis zu seinem Teamkollegen. Seine Loyalität dem Team gegenüber hat Kimi in Budapest eindeutig unter Beweis gestellt. Zum neuen Vertrag äußert er sich gewohnt cool: „Ich habe das Gefühl das ich Rennen gewinnen kann und um den WM-Titel mitkämpfen kann. Ich genieße das Rennfahren. Wenn ich den Eindruck habe nicht mehr schnell genug zu sein, bin ich weg“. Auf die Frage was Ausschlaggebend für den neuen Vertrag war: „Ich kenne die genauen Gründe nicht“. Typisch Kimi!

Horst Bernhardt / DW

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