Sorgte für Diskussionen: Michael Masi
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Formel 1 FIA-Report: Masi handelte nach bestem Wissen

Drei Monate nach dem umstrittenen Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi hat die FIA die Ergebnisse seiner Untersuchung zu den Vorfällen präsentiert.

Formel 1: Grosser Preis von Bahrain (Sachir) (20.03.2022) – Ergebnis 3. Freies Training

Position Nr. Fahrer Team Zeit Abstand   Rnd.
1 1 M. Verstappen Red Bull 1:32.544     15
2 16 C. Leclerc Ferrari 1:32.640 +0:00.096   16
3 11 S. Perez Red Bull 1:32.791 +0:00.151   20
4 63 G. Russell Mercedes 1:32.935 +0:00.144   19
5 55 C. Sainz Ferrari 1:33.053 +0:00.118   20
6 44 L. Hamilton Mercedes 1:33.121 +0:00.068   15
7 20 K. Magnussen Haas F1 1:33.437 +0:00.316   15
8 77 V. Bottas Alfa Romeo 1:33.733 +0:00.296   21
9 24 G. Zhou Alfa Romeo 1:33.880 +0:00.147   18
10 18 L. Stroll Aston Martin 1:33.920 +0:00.040   14
11 4 L. Norris McLaren 1:33.955 +0:00.035   18
12 27 N. Huelkenberg Aston Martin 1:33.971 +0:00.016   18
13 10 P. Gasly AlphaTauri 1:34.176 +0:00.205   18
14 47 M. Schumacher Haas F1 1:34.295 +0:00.119   17
15 3 D. Ricciardo McLaren 1:34.378 +0:00.083   20
16 14 F. Alonso Alpine 1:34.628 +0:00.250   15
17 25 A. Albon Williams 1:34.868 +0:00.240   15
18 31 E. Ocon Alpine 1:34.957 +0:00.089   16
19 6 N. Latifi Williams 1:35.667 +0:00.710   14
20 22 Y. Tsunoda AlphaTauri -:--.--- -:--.---   0
  0 107-Prozent-Zeit   1:39.022     0

Das Formel 1 Ergebnis GP Bahrain 2022 war eine Sensation: Ferrari Doppelsieg- Mercedes P3

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Sakhir (SID) - Drei Monate nach dem umstrittenen Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi hat der Automobil-Weltverband FIA die Ergebnisse seiner Untersuchung zu den Vorfällen präsentiert. Kurz vor dem ersten Rennen des neuen Jahres in Bahrain (Sonntag 16.00 Uhr MEZ/Sky) sprach die FIA ihren damaligen Renndirektor Michael Masi weitgehend von einer Schuld frei, bemängelte aber die Umstände.

Masi habe "in guter Absicht und nach bestem Wissen gehandelt", gerade vor dem Hintergrund der "schwierigen Situation", in der die Zeit für Entscheidungen äußerst begrenzt war und "immenser Druck durch die Teams" ausgeübt worden sei.

Masi hatte nach einem Unfall das Safety Car schneller von der Strecke gerufen als üblich, zudem hatte er nur die überrundeten Autos auf ihre Positionen zurückkehren lassen, die zwischen Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull) lagen. So blieb Verstappen noch genau eine Runde für einen Angriff auf Hamilton, diese nutzte er und gewann so den Titel.

Das sportliche Reglement habe mit Blick auf das Safety Car aber Interpretationsspielraum geboten, in dem Masi sich bewegt habe. Zudem sei im Vorfeld durch alle Beteiligten immer wieder der Wunsch geäußert worden, ein Rennen möglichst nicht hinter dem Safety Car enden zu lassen.

Die wichtigsten Schlüsse aus dem Saisonfinale waren bereits zuvor gezogen worden. Masi ist nicht mehr Renndirektor, Niels Wittich (Deutschland) und Eduardo Freitas (Portugal) wechseln sich nun ab. Zudem soll der Renndirektor künftig deutlich weniger Aufgaben parallel erfüllen müssen. Auch die direkte Kommunikation zwischen Teams und Renndirektor wird stark eingeschränkt.

Beim Umgang mit überrundeten Autos werde zudem künftig eine Software eingesetzt, hieß es in dem Bericht. Auf diese Weise sollen menschliche Fehler ausgeschlossen werden. Ohnehin war im Reglement bereits ein entscheidendes Wort geändert worden: Ab sofort sollen "alle" überrundeten Autos ("all cars") vor dem Restart auf ihre Positionen zurückkehren, zuvor hieß es deutlich ungenauer "any cars".

Eine Art Video-Assistent wird zudem nun aus Genf unterstützen. Diese Zentrale habe eine rein beratende Funktion für den Rennleiter, sie werde dessen Arbeit nicht unterbrechen oder verzögern.

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