Formel 1 Exclusiv: 40 Jahre Williams F1 Team - Teil 2
(Speed-Magazin.de / F1 / Horst Bernhardt) Für die Saison 1989 entwarf der technische Direktor Patrick Head den FW13 und man war in der Kombination mit dem V10 Triebwerk von Renault von Anfang an erfolgreich. Der Belgier Thierry Boutsen ersetzte Mansell und konnte die Grand-Prix in Kanada und Australien gewinnen und wurde fünfter in der WM-Wertung. Teamkollege Riccardo Patrese sammelte in der Endabrechnung mehr Punkte und wurde dritter.In der Team-Wertung konnte Williams hinter den überlegenen Mc Laren Honda Platz zwei sicherstellen. 1990 kam der begnadete Designer Adian Newey zu Williams und war in die Entwicklung des FW14 mit involviert. Mitte der Saison schmiss Mansell entnervt bei Ferrari das Handtuch und verkündete seinen Rücktritt. Frank Williams konnte den britischen Hero jedoch davon überzeugen wieder für Williams zu fahren. Mansell wurde der erfolgreichste Williams-Pilot in der Team Historie. 1991 gewann Mansell fünf Grand Prix und Patrese drei. Das reichte zum Vize-Titel für Mansell und Platz drei für Patrese und Platz zwei in der Konstrukteurs-Meisterschaft. Mit dem FW14B startete Williams in die Saison 1992. Es war das Jahr von Willams und von Nigel Mansell: Der Engländer gewann die ersten fünf Rennen in Folge, vier weiter Rennsiege sollten noch folgen. Beim Grand Prix von Ungarn, fünf Rennen vor Schluss wurde Mansell vorzeitig Weltmeister und versetzte die englischen Motorsport-Fans in einen Freudentaumel.
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„Magic“ Senna war der erklärte Favorit auf den Titel 1994. Der FW16 erwies sich jedoch als schwierig zu fahrendes Auto und bereitete dem dreifachen Weltmeister aus Brasilien unerwartete Probleme. Dennoch stellte Senna den Williams-FW16 bei den ersten drei Grand-Prix des Jahres auf Pole. Beim San-Marino Grand-Prix kam es dann zur Katastrophe. In Führung liegend raste Senna in der Tamburello-Kurve geradeaus in die Mauer und verstarb später in der Klinik in Bologna aufgrund der schweren Kopfverletzungen die er sich bei dem Unfall zuzog. Die Formel 1 befand sich Schockstarre, da bereits am Vortag Roland Ratzenberger im Qualifying tödlich verunglückte.
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1996 kam Jaques Villeneuve zu Williams und überzeugte sofort mit beeindruckenden Leistungen. Beim Saisonauftakt in Australien stand der Sohn des unvergessenen Gilles Villeneuve auf Pole. Beim GP von Europa auf dem Nürburgring gewann der Kanadier seinen ersten Grand Prix. Der FW 18 war das dominierende Auto 1996. Damon Hill gewinnt acht der sechzehn WM-Läufe und wird Weltmeister.
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Villeneuve und Frentzen blieben beim Weltmeister-Team das mit Mecachrome-Triebwerken die Übergangssaison 1998 bestritt. 1999 trat Williams mit einer komplett neuen Fahrerbesetzung an: Ralf Schumacher kam ins Team und fuhr regelmäßig in die Punkteränge. Alex Zanardi wechselte aus der US-Champcar Serie zu Williams und tat sich schwer, er konnte keine WM-Punkte einfahren.
Formel 1 Exclusiv: 40 Jahre Williams F1 Team - Teil 1
Formel 1 Exclusiv: 40 Jahre Williams F1 Team - Teil 3
Horst Bernhardt / JM