Das Corona-Konzept am Nürburgring lässt 20.000 Fans zu
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Formel 1 Corona-Konzept: Nürburgring setzt auf natürliche "Segmentierung"

Bis zu 20.000 Zuschauer beim Formel-1-Rennen am Sonntag und damit die größte Kulisse bei einem Sportevent in Deutschland seit März: Bei der Bewältigung dieser Aufgabe setzt der Nürburgring auf gewachsene Erfahrungen und die natürlichen Vorteile seiner Anlage.

"Wir haben Tribünen, die über das gesamte Areal verteilt sind. Wir können jeder Tribüne einen Parkplatz zuweisen, dadurch haben wir eine starke Segmentierung", sagte Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Die Strecke in der Eifel ist zudem vom Öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten, für die Anreise wird ein PKW benötigt. 
 
Der 42-Jährige sieht den Traditionskurs in Zeiten der Pandemie mit seinem Konzept als "Vorreiter". Man habe bereits im August beim Oldtimer-Grand-Prix 5000 Zuschauer an der Strecke begrüßt, "jedes Mal wurde uns vom Gesundheitsamt und Ordnungsamt eine einwandfreie Umsetzung bescheinigt. Das Konzept funktioniert."
 
Der Große Preis der Eifel (Sonntag, 14.10 Uhr/RTL und Sky) ist erst der dritte WM-Lauf der Saison mit zahlenden Zuschauern. Mehr waren bislang lediglich beim Großen Preis von Russland vor gut zwei Wochen in Sotschi zugelassen, als 30.000 Fans die Tribünen säumten.

 

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