Formel 1 Barcelona 2013 Live: McLaren mit beiden Autos in den Punkten
(Speed-Magazin / Formel-1 2013) In der Qualifikation sorgte Sergio Perez noch für Aufsehen, als er seinen Teamkollegen und Weltmeister Jenson Button deutlich schlug. Im Rennen lief er zunächst für den Mexikaner sehr gut, während Button auf 17 zurückfiel. Doch am Ende konnte sich der Brite wieder behaupten und auf Rang acht, direkt vor seinem Teamkollegen, die Zielflagge sehen.„Jenson fuhr ein erstklassiges Rennen indem er sich nach einem unglücklichem Start wieder nach vorne arbeitete und achter wurde“, lobte Teamchef Martin Whitmarsh seinen Fahrer. „Das auf einer Strecke zu schaffen, auf der überholen sehr schwierig ist, und in einem Auto, das nicht so gut ist wie wir es wollen, war eine beeindruckende Leistung. Dabei noch mit einer Drei-Stopp-Strategie auf dem Niveau der anderen zu fahren, war noch beachtenswerter. Im Gegensatz dazu fuhr Checo eine Vier-Stopp-Strategie, war aber wie Jenson stark unterwegs und wurde knapp hinter seinem erfahrenerem Teamkollegen neunter.“
„Am Ende des Rennens musste Checo sorgsam mit seinen Reifen umgehen und schaffte dies, wie Jenson“, hat der Brite auch für seinen zweiten Fahrer lobende Worte. „Wir haben sechs Punkte für die Meisterschaft erzielt, sind damit aber natürlich noch nicht zufrieden. Trotzdem war es ein achtbares Ergebnis und ist eine solide Plattform auf der wir aufbauen können. Als nächstes geht es nach Monaco, wo wir schon 15 mal gewinnen konnten, und werden, auch ohne Siegambitionen, alles geben um so viele Punkte wie möglich zu sammeln.“
Button mit Aufholjagd
© Jackie Weiss
„Es ist gut, dass beide Autos in den Punkten waren und das ist hoffentlich der Start eines positiven Trends“, prophezeit der Weltmeister von 2009. „Wir haben viele nützliche Informationen erhalten und werden in den nächsten Rennen an der Weiterentwicklung des MP4-28 arbeiten. Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Es ist eine schwere Zeit, aber ich in zufrieden, dass wir das beste daraus machen.“
Vier-Stopp als Nachteil für Perez
„Das war nicht das Rennen, auf das ich gehofft hatte“, ist Sergio Perez enttäuscht. „Es ist schwer diese Reifen zu managen. Wir haben keinen perfekten Job geliefert und benötigten, wie viele, vier Boxenstopps. Daher konnte ich heute nicht alles aus dem Auto holen. Ich glaube, es war ein besseres Wochenende für uns. Unser Auto wir immer besser und wir können uns in Monaco weiter steigern. Danach hoffe ich, dass wir die Lücke nach vorne kontinuierlich schließen können.“
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Dennis Wieke
Spanien - Barcelona: News & Ergebnisse