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© Lukas Gorys | Zoom

Formel 1 Auftakt-Rennen in Melbourne: Zahlen & Fakten zum Australien Grand Prix

Die neue Saison wird sehr spannend, sowohl auf als auch neben der Strecke. Denn alles, was wir in diesem Jahr unternehmen, wird einen Einfluss auf unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit haben. Wir sehen uns der größten technischen Herausforderung in der Geschichte der Formel 1 gegenüber, gepaart mit der Einführung einer Budgetgrenze. Deshalb bestimmt unsere Arbeit in diesem Jahr den Start in das nächste. Das macht die Saison 2020 zu einer enormen Herausforderung, auf die sich jeder in Brixworth und Brackley freut.

Formel 1 Großer Preis von Australien 2020

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Zahlen & Fakten: Australien Grand Prix

  • Die Länge der Boxengasse (gemessen von der Linie für die Geschwindigkeitsbegrenzung bis zur Linie für den Boxenausgang) ist mit nur 280,6 Metern auf dem Melbourne Grand Prix Circuit die kürzeste im gesamten Rennkalender.
  • Der Große Preis von Australien ist eines von nur fünf Rennen im F1-Rennkalender, bei dem in der Boxengasse eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h anstelle der üblichen 80 km/h gilt. De anderen Rennen mit einem Boxengassen-Limit von 60 km/h sind Monaco, Frankreich, Singapur und Russland.
  • Der Vollgasanteil der Rundenzeit liegt in Melbourne bei 72,3% - damit liegt es mit Spielberg gleichauf auf Rang zwei aller aktuellen Strecken. Der Vollgasanteil (Distanz pro Runde) beträgt 79,3%. Nur in Monza fällt dieser mit 76% der Rundenzeit und 84% der Distanz pro Runde höher aus.
  • In der schnellen Kurve 11 erleben die Fahrer in Melbourne einige der höchsten G-Kräfte des Jahres (bis zu 5,1 G seitlich).
  • Die Strecke im Albert Park ist wellig und besitzt viele aggressive Kerbs, was sehr hart für den Tea-Tray ist (den ersten Teil des Unterbodens hinter den Vorderrädern) und zu Beschädigungen am Auto führen kann.
  • Die elf Stunden Zeitdifferenz zwischen Australien und Großbritannien (zehn Stunden zwischen Australien und Deutschland) machen das erste Rennen der Saison zu einer kniffligen Geschichte für die Studenten und Ingenieure, die das Team aus dem Race Support Room (RSR) in Brackley und dem Track Support Office (TSO) in Brixworth unterstützen. Die Teams greifen auf einen Schlaf-Zeitplan zurück, um sich an die andere Zeitzone anzupassen, aber jeder geht die Aufgabe anders an – von einer kontinuierlichen Umstellung im Vorfeld des Rennwochenendes bis zu einer vollen Umstellung ab Mittwoch.
  • Ab Donnerstag sieht sich das Support-Team in England nicht nur alle Sessions live an, sie sind auch aus der Ferne bei allen Ingenieurs-Meetings zugeschaltet. Dadurch ergeben sich einige ungewöhnliche Arbeitsabläufe: Die Donnerstags-Schicht beginnt um Mitternacht und endet gegen Mittag, die Freitags-Schicht beginnt erneut um Mitternacht und endet gegen 15:00 Uhr am Nachmittag. Die Samstags-Schicht beginnt um 01:00 Uhr und geht bis zur Mittagszeit. Am Renntag kommen die Teams um 02:00 Uhr nachts in der Fabrik an und sind bis Vormittag im Einsatz. Danach freuen sie sich ganz gewiss auf eine Mütze Schlaf in der folgenden Nacht.
Zum Rennen gibt es wie gewohnt unseren Liveticker ab 6:00 am Sonntag hier....

Daimler / DW

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