Hülkenberg am Ende enttäuscht
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Formel 1 2013 Live - GP Barcelona: Weiteres enttäuschendes Qualifying für Sauber

(Speed-Magazin / Formel-1 2013) Wieder einmal musste das Sauber-F1-Team am Ende des Qualifying feststellen, dass es an Tempo fehlt. Mit Rang 15 und 16 in der Qualifikation kann das schweizer Team nach einer Saison wie 2012 nicht zufrieden sein. Zudem handelte sich Esteban Gutierrez eine Strafe ein. Der Mexikaner behinderte Kimi Räikkönen auf seiner schnellen Runde im Q1.

„Das Qualifying heute ist nach Plan verlaufen“, sagte Nico Hülkenberg. „Es ist enttäuschend, wir sind schlicht und einfach zu langsam.“ Die mitgebrachten Updates seien schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Auch das Setup des Autos während der Qualifikation war gut. Aber es war nicht genug, andere Teams haben vielleicht noch mehr zugelegt als wir.“

Hülkenberg fuhr eine perfekte Runde - Doch die Pace fehlte

„Ich bin mit meiner Runde im Q2 sehr zufrieden, es war eine perfekte Runde“, so der Emmericher. „Wir haben zwei Mal neue Medium-Reifen verwendet und haben versucht, uns dadurch eine bessere Startposition zu sichern. Letztendlich hat das nicht geklappt, weil einfach die Pace nicht da war. Ansonsten kann ich mit dem, was wir gemacht haben, zufrieden sein. Wir müssen einfach schneller werden“, meinte Hülkenberg.

Gutierrez handelt sich eine Strafe ein
Gutierrez handelt sich eine Strafe ein
© msp / Andre
Teamkollege Esteban Gutierrez befand das Qualifying für „knifflig.“ Das Auto habe sich in den freien Trainings sowohl am Freitag wie auch am Samstag gut angefühlt. Zudem seien die Rundenzeiten konstant gewesen. „Alles in allem sind die Updates ein Schritt nach vorne“, meinte der Mexikaner.

„Im Nachhinein hätte ich heute aus dem letzten Satz Reifen noch mehr rausholen können, aber wenn man am Limit fährt, muss man aufpassen, nicht leichtsinnig zu werden“, fügte Gutierrez hinzu. „Ich habe versucht, das Maximum herauszuholen. Ich bin nicht zufrieden, ich möchte weiter nach vorne. Wir müssen zulegen und mehr Speed finden.“

Teamchefin Monisha Kaltenborn wurde an ihrem Geburtstag nicht durch gute Startplätze beschenkt. „Mit den Plätzen 15 und 16 kann man nicht zufrieden sein. Gerade auf einer Strecke wie dieser wird es nicht einfach sein, aus dieser Situation noch viel zu machen. Beide Piloten haben starke Leistungen gezeigt. Wir haben den Abstand im Qualifying zwar verkleinert, aber müssen uns noch weiter steigern“, so die Schweizerin.

Updates ein kleiner Schritt in die richtige Richtung
 
„Das war wieder einmal ein sehr enges Qualifying, in dem wenige Zehntelsekunden viele Plätze ausmachten“, resümierte Chefingenieur Tom McCullough das Zeittraining. „Positiv für uns ist, dass die modifizierten Teile, die wir hier einsetzen, so funktionieren wie wir das erhofft hatten. Beide Piloten fuhren in den zwei Qualifying-Abschnitten sehr gut. Morgen wird es entscheidend sein, wie es einem gelingt, mit den Reifen umzugehen. Das gilt es bei der Wahl der Strategie zu berücksichtigen, um von unseren Startplätzen aus Positionen gutmachen können.”

Stephan Carls

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