Formel 1 2013 Live: Dietrich Mateschitz - Die Formel 1 ist doch kein Reifenmanagement-Wettbewerb
(Speed-Magazin / Formel-1 2013) Sebastian Vettel bezeichnete den neuen harten Reifen von Pirelli nach dem fünften Saison Grand-Prix der Formel-1 in Barcelona als Griff ins Klo, ähnlich sieht es auch sein Chef und Red Bull Besitzer Dietrich Mateschitz. Der Österreicher verlangt dringend Änderungen der Gummis aus Italien.„Die Formel 1 ist doch kein Reifenmanagement-Wettbewerb“, ärgerte sich Mateschitz im Gespräch mit der Bild über die Pirelli-Pneus. Weltmeister Sebastian Vettel, der am Ende einen enormen Rückstand auf den Barcelona-Sieger Fernando Alonso hatte, ärgerte sich direkt nach dem Rennen. „Der neue harte Reifen war ein Griff ins Klo. Wir sind froh, dass wir zumindest den 4. Platz mitgenommen haben. Dafür gibt es ja auch ein paar Punkte“, so der Heppenheimer.
© Pirelli
Laut Mateschitz wird das auch höchste Zeit. „Der Reifen ist ein Mittel zum Zweck. Er muss Potenziale und Performance von Auto und Fahrer auf die Straße übertragen. Wenn man künstlich langsam fahren muss, um schneller am Ziel zu sein, widerspricht das allem, wofür Rennsport steht“, so der 68-jährige.
Fakt ist, dass nicht nur Red Bull und Sebastian Vettel Probleme mit den Reifen hatten. Auch Pole-Sitter Nico Rosberg schlidderte von Startplatz Eins auf den sechsten Rang. „Es machte einfach keinen Sinn, vorne zu bleiben und mir dabei meine Reifen zu zerstören“, sagte Nico Rosberg nach dem Rennen. Demnach bleibt die Hoffnung, dass in Silverstone die Reifen haltbarer werden.
Stephan Carls
Spanien - Barcelona: News & Ergebnisse