Balance-Probleme bei Marussia
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Formel 1 2013 Barcelona GP Live: Marussia mit Balanceproblemen in Spanien

(Speed-Magazin / Formel-1 2012) Der Große Preis von Spanien beginnt für Marussia im Caterham-Sandwich. Mit Jules Bianchi auf 20, gefolgt von seinem Teamkollegen Max Chilton, steht man genau zwischen den beiden Caterham. Das vorherrschende Thema bei Marussia ist allerdings die Balance des MR02. Beide Fahrer hadern mit dieser und hoffen nun zumindest im Rennen auf etwas Besserung.

„Wir sind zufrieden, dass die Analyse unserer Updates gestern Nacht gezeigt hat, dass wir weiterhin eine gute Übereinstimmung mit unseren Entwicklungswerkzeugen haben“, heißt es bei John Booth. „Die Updates für dieses Rennen haben sicherlich mehr Performance gebracht und letzte Nacht hatten wir das Gefühl, dass wir mit mehr Zeit die Entwicklung zwischen den ersten beiden Trainings noch weiter gebracht hätten.“

„Wir haben noch keine großartige Balance gefunden, trotz des sehr guten dritten Trainings, in dem wir gute Fortschritte erzielen konnten“, musste der Teamchef feststellen. „Keiner der beiden Fahrer hatte die Runde, die er wollte, aber es ist gut beide nah beisammen zu haben und ich denke, wir können uns auf ein gutes Rennen morgen freuen.“

Balance das Hauptproblem bei Bianchi

Chilton und Bianchi hoffen aufs Rennen
Chilton und Bianchi hoffen aufs Rennen
© Lukas Gorys
„Wir hatten ein gutes drittes Training und unsere Änderungen schienen uns etwas voranzubringen“, meint auch Jules Bianchi. „Wir haben etwas mehr Grip gefunden, aber das Auto ist noch immer nicht gut ausbalanciert und das war das Maximum für heute. Die Balance war im ersten und letzten Sektor der Runden ziemlich unterschiedlich und ich bin mit den Hochgeschwindigkeitskurven noch nicht zufrieden. Wir müssen die Daten untersuchen und verstehen, was wir morgen im Rennen tun können um diese Situationen zu meistern. Wir brauchen einen guten Start, um vor Van der Garde zu kommen, doch wir sollten in Sachen Rennpace besser aufgestellt sein.“

Chilton wieder mit positiver Sichtweise

„Wir sind mit der Balance des Autos noch nicht zufrieden, aber ich bin mit dem Fortschritt seit gestern zufrieden“, bleibt Max Chilton optimistisch. „Meine erste Runde war teilweise stark und ich spüre auf jeden Fall den Vorteil, dass ich dieses Wochenende keine Zeit durch Defekte verloren habe. Ich glaube, dass ich in der Lage sein werde mehr meines Fortschritts zeigen zu können. Ich freue mich wirklich auf das Rennen.“

Dennis Wieke

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