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Perez: "Wir müssen jetzt eher aggressiv herangehen"
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Formel 1 2012 Valencia: Geteilte Stimmung bei Sauber nach dem Qualifying

(Speed-Magazin) Geteilte Stimmung im schweizer Team um ihren Teamchef Peter Sauber. Während der Japaner Kamui Kobayashi erneut den Sprung ins Top10-Qualifying schaffte, scheiterte der Teamkollege Sergio Perez an der letzten Hürde. Kobayashi startet vom siebten Startplatz in den achten Saisonlauf, während Perez mit Startplatz fünfzehn vorlieb nehmen muss.

"Ich bin zufrieden mit meinem Auto und mit dem Ergebnis, das Team hat sehr gute Arbeit geleistet", resümiert Kamui Kobayashi nach dem Qualifying die Session." Was die Rundenzeiten angeht, liegen die Abstände sehr eng beisammen. "Wenn du dir irgendwo den kleinsten Fehler leistest, landest du nirgendwo. Meine Runde war in Ordnung, und ich denke, mehr als eine weitere Zehntelsekunde hätte ich auf keinen Fall herausholen können", so der Japaner.

Kobayashi:
Kobayashi: "Ich bin zufrieden mit meinem Auto und mit dem Ergebnis"
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"Es hat sich definitiv gelohnt, im Top-Ten-Qualifying noch einmal richtig anzugreifen, dadurch haben wir drei Autos hinter uns lassen können", erklärt Kobayashi weiter, und fügt an: "Wir haben uns bemüht, alles auf die hohen Temperaturen hier abzustimmen, und das hat gut geklappt." Das große Ziel war es, die Leistung im Qualifying zu verbessern. Das habe man geschafft. "Jetzt müssen wir diesen Schwung und diese Kraft mit ins Rennen nehmen, ich traue uns das zu."

"Ich bin von meinem Qualifying natürlich enttäuscht, aber ich habe allen Grund, trotzdem zuversichtlich für das Rennen zu sein, weil wir mit Hinblick auf den Sonntag ein paar Änderungen vorgenommen haben, die uns allerdings heute Nachmittag nicht halfen", so Perez nach dem Qualifying am Samstag. "Ich glaube, dass sie sich über die Distanz auszahlen werden."

Im Qualifying habe sich die Balance des Autos nicht gut, sondern eher unberechenbar angefühlt. "Für das Rennen hoffe ich, dass wir ein konstant hohes Tempo gehen können und die Strategie aufgeht", so der Mexikaner. "Wir müssen da jetzt eher aggressiv herangehen, und wir haben bereits gezeigt, dass wir das umsetzen können."

Stephan Carls