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Vierter Ausfall im sechsten Rennen für Michael Schumacher
© Lukas Gorys | Zoom

Formel 1 2012 Monaco: Michael Schumacher "Das Podium wäre realistisch gewesen"

(Speed-Magazin) Der F1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sicherte sich im sechsten Saisonqualifying auf dem Stadtkurs von Monaco die Pole-Position. Für das Rennen musste der Mercedes-Pilot fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten rücken. Dennoch gab der Kerpener eine gute Vorstellung ab, bis zum Benzindruck-Problem.

Michael Schumacher scherzte vor dem Rennen noch, dass er in Monaco siegen würde. Mit der Motivation ging der Deutsche in den sechsten Formel-1-Saisonlauf. Allerdings war das Ziel Podium durchaus ein realistisches bis zum Ausfall. "Das Rennen ist nicht gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten", erklärte Schumacher gegenüber dem Pay TV-Sender ´Sky´. "Das Podium wäre realistisch gewesen."

Ohne Benzindruck kam die Konkurrenz schnell heran
Ohne Benzindruck kam die Konkurrenz schnell heran
© Lukas Gorys
Auch wenn der siebenfach Formel 1 Weltmeister den bislang schlechtesten Saisonstart seiner gesamten Karriere erlebt, zieht Schumacher ein positives Fazit. "Punktemässig und resultatsmässig oder ergebnistechnisch ist es der schlechteste Saisonstart, den ich bisher erlebt habe", so Schumacher. "Und dennoch für mich der beste, den ich bis jetzt gehabt habe, seit ich mit Mercedes zusammen bin, weil ich einfach das Gefühl habe, mit dem Auto mehr eins zu sein", sieht der Kerpener den Saisonstart positiv. "

"Es war von vornherein klar, dass wir dieses Jahr nicht um die Meisterschaft kämpfen werden können", erklärt der Deutsche weiter. "Insofern geht es darum, so gut wie möglich abzuschneiden, das ein oder andere Highlight einzufahren und das Auto und das Team so weit zu entwickeln, dass wir wirklich in der Lage sind, um die Meisterschaft zu fahren."

Schumacher nach dem Ausfall in Monaco
Schumacher nach dem Ausfall in Monaco
© mspb
Was die Zukunft angeht bleibt Schumacher weiterhin fokussiert auf das jetzt und hier. Über eine mögliche Weiterverpflichtung bei Mercedes will sich der Wahl-Schweizer derzeit keine Gedanken machen. "Wie soll ich das ausdrücken? Der Punkt ist der, dass ich mich jetzt voll und ganz auf das konzentriere, was wir jetzt machen, auf das, was für uns alle, fürs Team das Beste ist, wo auch die Zukunft natürlich hingeht. Ob ich daran teilhabe oder nicht, das ist dann ein ganz anderes Thema, über das wir uns dann zusammen auseinandersetzen werden", gibt Schumacher klar zu verstehen.

"Das Team hat mich dafür geholt, einen Aufbau zu betreiben und dafür bin ich da und dafür gebe ich 100 Prozent", so Schumacher. "Wir machen alles, was dafür nötig ist, aber ob wir die Zukunft zusammen beschreiten, steht auf einem anderen Blatt Papier."

Stephan Carls

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