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Hülkenberg im Q1 vorn
© Force India | Zoom

Formel 1 2012 Monaco: Hülkenberg im Q1 an der Spitze, Perez mit Unfall

(Speed-Magazin) Der Force India-Pilot Nico Rosberg sicherte sich im Q1 in Monaco die Bestzeit vor Kamui Kobayashi und Romain Grosjean. Sergio Perez zerlegt in der Schikane seinen Sauber.

Bei sommerlichen Temperaturen startete das erste Qualifying-Segment in den Häuserschluchten von Monaco. Gleich zu Beginn der 20-Minütigen Session auf der 3,34 Kilometer Strecke war viel Betrieb. Nach fünf Minuten sorgte der Sauber-Pilot Sergio Perez für eine Rot-Phase, nachdem er in der Schikane die Kontroller verlor und in die Leitplanke einschlug.

Der Grund für den Abbruch war, dass Perez noch den Versuch anstellte den angeschlagenen Sauber C31 in die Box zu fahren. Perez muss demnach wegen der herausgeforderten Unterbrechung der Session mit einer Strafe rechnen. In der Schikane hätte der Bolide ohne Abbruch der Session geborgen werden können.

Nachdem die Session wieder freigegeben wurde, wechselten sich die Protagonisten an der Spitze munter ab. Die Zeit von Fernando Alonso vor dem Unfall des Mexikaners wurde rasch pulverisiert. Michael Schumacher und Nico Rosberg sorgten dann fünf Minuten vor dem Ende der Session für eine Doppelführung der Silberpfeile. Auch Felipe Massa erneut einen guten Eindruck auf Position drei.

Nico Hülkenberg rüstetet als erster auf die Superweiche Reifenmischung um und brachte das Klassement nochmals durcheinander. Hülkenberg setzte sich vorläufig an die Spitze des Klassements. Auch Kimi Räikkönen setzte nochmals eine Runde auf der superweichen Mischung. Teamkollege Grosjean verbesserte seine Zeit nochmals und war schnellster auf der weichen Reifenmischung.

Zuletzt musste auch der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel auf die superweiche Reifen-Mischung wechseln um einem möglichen Ausscheiden aus dem Weg zu gehen. Der Heppenheimer verbesserte sich und zog ins Q2 ein. Allerdings mussten sich Heikki Kovalainen, Vitaly Petrov, Timo Glock, Pedro de la Rosa, Charles Pic, Narain Karthikeyan und natürlich Sergio Perez verabschieden.

Stephan Carls

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