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Die Formel 1 hofft auf neue Hersteller
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FIA stimmt für neue Motoren - und lockt Volkswagen

Die FIA hat den Weg für günstigere Formel-1-Motoren geebnet - und macht potenziellen Neulingen wie Volkswagen damit den Einstieg schmackhaft.

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Köln (SID) - Der Motorsport-Weltverband FIA hat wie erwartet den Weg für günstigere Formel-1-Motoren geebnet - und macht potenziellen Neulingen wie Volkswagen damit den Einstieg ab 2026 schmackhaft. Der Weltrat der FIA genehmigte auf seiner Sitzung am Mittwoch die Rahmenbedingungen des neuen Regelwerks, die eine Vereinfachung der Hybrid-Antriebe und eine stärkere Gewichtung des Elektro-Motors vorsehen.

Auf vier Säulen baue das neue Reglement auf. Weiterhin soll ein 1,6-Liter-Verbrennungsmotor mit sechs Zylindern zum Einsatz kommen, die Leistung des Elektro-Antriebs soll aber auf 350 kW (475 PS) steigen, sie wird damit beinahe verdreifacht. Zudem soll künftig auch für die Motoren-Entwicklung eine Budgetobergrenze gelten.

Eine der wichtigsten Maßnahmen zudem: Das Energierückgewinnungssystem MGU-H wird abgeschafft. Dieses generiert aus der Hitze der Abgase des Verbrenners elektrische Energie, ist aber äußerst komplex und teuer in der Entwicklung. Auch auf Volkswagen hätte ein Erhalt der MGU-H abschreckend gewirkt, zumal die Technologie kaum Relevanz für den Bau von Straßenautos hat.

Der Autobauer aus Wolfsburg mit seinen Marken Audi und Porsche soll starkes Interesse am Einstieg in die Formel 1 haben, die Königsklasse versucht daher, die Einstiegshürde zu senken. Auch der Vorsprung der bereits aktiven Hersteller soll nicht zu groß sein. Es müsse Neulingen möglich sein, "auf einem wettbewerbsfähigen Level einzusteigen", teilte die FIA mit.

Eine detailliertere Version des Reglements für die neuen Motoren, die ab 2026 mit "zu 100 Prozent nachhaltigen Kraftstoffen" betrieben werden sollen, werde nun entwickelt und Anfang 2022 erneut dem Motorsport-Weltrat vorgelegt.

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