BBC: Formel-1-Fahrer setzen Zeichen gegen Rassismus
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BBC: Formel-1-Piloten planen gemeinsames Statement gegen Rassismus

Die Formel 1 rückt bei ihrem Saisonauftakt in Spielberg/Österreich die Themen Antirassismus und Gleichberechtigung immer stärker in den Mittelpunkt. Vor dem ersten Geisterrennen der Motorsport-Königsklasse am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) werden alle 20 Fahrer T-Shirts mit der Aufschrift "End Racism" tragen. Dies berichtete die BBC am Samstag. 

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Weiter sei bei einem Meeting der Piloten am Freitag diskutiert worden, in der Startaufstellung gemeinsam auf die Knie zu gehen. Eine Handvoll Piloten habe allerdings Bedenken zu dieser Geste kundgetan, die der dunkelhäutige Footballstar Colin Kaepernick 2016 etabliert hatte.
 
Die Fahrergewerkschaft GPDA kommentierte in einem Statement: "Gemeinsam werden die Fahrer am Sonntag vor dem Rennen ihre öffentliche Unterstützung für diese Sache zeigen und anerkennen und respektieren, dass jeder Einzelne die Freiheit hat, seine Unterstützung für die Beendigung des Rassismus auf seine Weise zu zeigen, und dass es ihm freisteht, vor dem Start des Rennens am Sonntag zu entscheiden, wie er dies tun will."
 
Der sechsmalige Weltmeister Lewis Hamilton, der erste und einzige schwarze Formel-1-Fahrer, hatte sich in der Corona-Zwangspause stark für die Bewegung "Black Lives Matter" engagiert. Sein Mercedes-Team entschloss sich zu Beginn der Woche, den traditionell silbernen Rennwagen als Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung umzulackieren. In Spielberg hat der W11 seinen ersten Auftritt in Schwarz, diese Lackierung soll bis zum Jahresende beibehalten werden.
 
Zusätzlich bekennt die gesamte Formel 1 Farbe für mehr Gleichheit: Das Regenbogen-Logo der neu gegründeten Initiative "We Race As One" ist an diesem Wochenende unter anderem auf den Boliden, dem Safety Car und mehreren Banden zu sehen.

Sport-Informations-Dienst

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