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Aston Martin Teamchef Szafnauer
© Speedpictures | Zoom

Aston Martin Teamchef Otmar Szafnauer: Erwarte viel von Sebastian Vettel

2020 verpasste Racing Point nur knapp Rang drei in der Konstrukteurs-Wertung der Formel1. Am Ende musste sich das Team knapp mit 195 : 202 Punkten Mc Laren geschlagen geben. Racing Point konnte 2020 in Sakhir mit Sergio Perez gewinnen. In der Saison 2021 tritt das Team als Aston Martin Werksteam im Formel1-Zirkus an und hat hohe Erwartungen für die neue Saison.
 

Teamchef Otmar Szafnauer erwartet von seinem langjährigen Freund und neuem Teamleader Sebastian Vettel viel: Zum ersten mal arbeiten wir mit einem Weltmeister zusammen. Seine Erfahrung aus Teams in denen er Weltmeister wurde und GrandPrix-Siege eingefahren hat, sind für uns Gold wert. Dies war ausschlaggebend für seine Verpflichtung. Er hat diese Winner-Mentalität, und davon werden wir profitieren.“ 
 
Mit Vettel und Lance Stroll glaubt das Team ein schlagkräftiges Duo zu haben. „Lance hat 2020 seine stärkste Saison gefahren und sind überzeugt das da noch mehr zu erwarten ist. Wenn Sebastian und Lance von uns das richtige Werkzeug erhalten, werden auch die Ergebnisse kommen“, ist sich Szafnauer sicher. „Sebastian wird bei der weiteren Entwicklung von Lance eine große Rolle spielen. Er wird viel von ihm lernen. 2021 werden wir als Aston Martin Werksteam an der Formel1-WM teilnehmen. Wir sind glücklich, das wir mit hingebungsvollen Teilhabern zusammenarbeiten können und erfahrene Techniker und Ingenieure zur Verfügung haben.“ 
 
Für 2021 erwartet man mehr Podestplätze und sieht einen weiteren Sieg nicht als unmöglich an. Bis Ende 2022 soll das neue Werk in Silverstone bezugfertig sein. Teameigner Lawwrence Stroll geht noch optimistischer in die neue Saison. Sein Ziel ist es: „regelmäßig auf das Podium zu fahren und ein paar Rennen zu gewinnen. Wir haben gezeigt das wir das können“, erinnert Stroll Senior an den Perez-Sieg in Sakhir. Wir wollen 2021 konstant um den zweiten Platz hinter Mercedes kämpfen. Wir hatten in den letzten Rennen in 2020 viel Pech. Es sind mehrere Motoren hochgegangen. Am Ende fehlten uns sieben Punkte und wir wurden „nur“ vierter.“ Die Zielsetzung für 2021 ist ambitioniert, aber keinesfalls übertrieben“, betont Stroll.

Horst Bernhardt