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© ABB FIA Formula E | Zoom

Stoffel Vandoorne (Mercedes-Benz EQ) sichert sich den Titel in der ABB Formula E „Race at Home Challenge“

Stoffel Vandoorne (Mercedes-Benz EQ) hat sich auf der virtuellen Strecke in Berlin-Tempelhof den Titel in der ABB Formula E „Race at Home Challenge“ gesichert. Rang zwei im letzten Rennen der Serie reichte ihm, um in der Fahrerwertung am zuvor Führenden Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) vorbeizuziehen. Der Tagessieg ging unterdessen an Oliver Rowland (Nissan e.dams), Maximilian Günther (BMW i Andretti Motorsport) sorgte als Dritter für einen weiteren deutschen Podestplatz. André Lotterer (TAG Heuer Porsche) beendete das Rennen auf Rang 12. 

ABB Formula E "Race at Home Challenge" - Lauf 7

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Die Entscheidung um den Titel fiel bereits früh im Rennen, in das die beiden Kontrahenten Wehrlein und Vandoorne als Zweiter und Dritter direkt hintereinander gestartet waren. In der ersten Kurve wurde Wehrlein von hinten getroffen, fiel weit zurück und musste sich letztlich mit Rang neun zufriedengeben. Vandoorne dagegen verteidigte bis zum Schluss souverän den zweiten Platz. Damit schloss er die Fahrerwertung als Erster mit 154 Punkten vor Wehrlein (134), Rowland (122) und Günther (118) ab. Das virtuelle Rennen in Berlin setzte den Schlusspunkt hinter eine spannende Serie. Mehrfach wechselte im Laufe der acht Wochen die Meisterschaftsführung. Fünf von acht Rennen gewannen deutsche Piloten. Dreimal sicherte sich Pascal Wehrlein den Sieg, zweimal Maximilian Günther. 
 
Im „Challenge Grid“ der Sim-Racing-Profis holte der Slowene Kevin Siggy, der für BMW i Andretti Motorsport im Einsatz war, den Titel. Er gewann das finale Rennen, das im Modus „The Winner takes it all“ über den Meisterschaftsausgang entschied. Platz zwei ging an den 19-jährigen Heidelberger Lucas Müller (Mahindra Racing), der im Verlauf der Serie zwei Siege feiern konnte. Siggy wird für den Titel mit einer Testfahrt im realen Gen2-Fahrzeug der Formel E belohnt.

ABB FIA Formula E / DW

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