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Der Porsche 99X Electric startet in seine Formel-E-Debütsaison
© Porsche | Zoom

Porsche 99X Electric: Nach mehr als 30 Jahren kehrt Porsche in den Formelsport zurück

(Speed-Magazin.de / Porsche 99X Electric) Der Porsche 99X Electric – Teil der Familie: „Heute ist ein bedeutender Tag. Mit der Fahrzeugpremiere des Porsche 99X Electric kommen wir dem Werkseinstieg von Porsche in die Formel E einen großen Schritt näher. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, die ein hohes Engagement für das Formel-E-Projekt an den Tag legt. Nun freue ich mich darauf, den Porsche 99X Electric auf der Rennstrecke zu sehen“, sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport und Konzern-Motorsport Volkswagen AG.

„Mit dem heutigen Tag reiht sich der Porsche 99X Electric in die Liste der historischen Porsche Motorsportfahrzeuge ein“, so Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter Werksmotorsport. „Die Namensgebung sowie das Design verleihen dem Fahrzeug einen Charakter und erwecken ihn gleichsam zum Leben. Es ist ein besonderer Tag für all jene, die in den letzten Monaten sehr viel Arbeit in das Porsche Formel-E-Projekt gesteckt haben.“

Neue und alte Partner für den Formel-E-Einstieg
Neue und alte Partner für den Formel-E-Einstieg
© Porsche
Im Hinblick auf das Design wurden für den Formel-E-Rennwagen die klassischen Porsche-Motorsportfarben gewählt. Aus der Vogelperspektive ist das Porsche-Wappen rund um das Halo-System deutlich erkennbar. Wie üblich finden sich bei der Namensgebung drei Ziffern, die für Porsche-Rennwagen und zweitürige Serien-Sportwagen stehen. Die höchste Zahl, neun, wurde gleich zweimal vergeben, um den Stellenwert des Formel-E-Projekts für Porsche zu unterstreichen, während das X für Zukunftsorientierung und Prototypensport steht. Der Porsche 99X Electric dient zugleich als Entwicklungsträger für künftige vollelektrische Serienfahrzeuge.

Wettbewerbsentscheidend: „Porsche E-Performance Powertrain“

Die Entwicklung des „Porsche E-Performance Powertrain“ genannten Antriebsstrangs hat von Beginn an eine zentrale Rolle gespielt. Denn das Formel-E-Reglement schreibt das Einheits-Chassis sowie eine Standardbatterie vor, die Antriebstechnologien hingegen sind Eigenentwicklungen der Hersteller. Die Ingenieure konnten bei der Entwicklung des Porsche Formel-E-Antriebsstrangs auf Erfahrungswerte aus der LMP1 zurückgreifen. Mit der Hybridtechnologie wurden die Weichen für die Elektromobilität gestellt.

Porsche 99X Electric, Infografik
Porsche 99X Electric, Infografik
© Porsche
„Rückblickend haben wir während des LMP1-Projekts den Grundstein für das künftige Engagement von Porsche in der Formel E gelegt. Die in dieser Zeit gewonnenen Erkenntnisse haben wir in die Entwicklung des Porsche Formel-E-Antriebsstrangs einbezogen. Wir haben uns darauf fokussiert, einen hocheffizienten Antriebsstrang mit höchstem Wirkungsgrad zu bauen“, sagt Malte Huneke, Technischer Projektleiter Formel E. Die in der Formel E eingesetzte 800-Volt-Technologie kommt auch beim ersten vollelektrischen Serien-Sportwagen von Porsche, dem Taycan, zum Einsatz. Energiemanagement und -effizienz sind sowohl in der Formel E als auch in der Serienentwicklung wichtige Erfolgsfaktoren. Hier kommt die permanent erregte Synchronmaschine ins Spiel, die bei der Optimierung des Antriebskonzepts eine bedeutende Rolle einnimmt.

„In den vergangenen Monaten konnten wir auf der Rennstrecke wie auch auf den Prüfständen die Verlässlichkeit unseres Formel-E-Antriebsstrangs ausloten. Wir sind sehr zufrieden und starten optimistisch in die finalen Vorbereitungen auf das erste Rennen“, sagt Huneke. „In den kommenden Wochen konzentrieren wir uns nun auf die Performance des Porsche 99X Electric. Das ist der nächste Schritt in Richtung Porsche Werkseinstieg in die Formel E“, erklärt Amiel Lindesay, der nunmehr als Einsatzleiter Formel E agiert. Der erste offizielle Auftritt des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams erfolgt Mitte Oktober 2019 beim Formel-E-Test in Valencia (Spanien). „Dort werden erstmals beide Porsche 99X Electric mit Neel Jani und André Lotterer im Cockpit auf der Rennstrecke im Einsatz sein. Das wird aus operativer Sicht für alle Beteiligten eine spannende Aufgabe. Ein guter Test für unser erstes Formel-E-Rennen im November“, so Lindesay.

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