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Formel E: Traum-Start für Porsche und Mercedes-Benz

Schon im Qualifying am Vormittag hatte sich abgezeichnet, dass die beiden neuen Teams keinerlei Anlaufschwierigkeiten haben würden. Vandoorne sicherte sich am Vormittag den zweiten Startplatz, Teamkollege Nyck de Vries (Niederlande) folgte direkt dahinter als Dritter, Lotterer hatte sich im Shootout auf Platz sieben platziert. Dominiert wurde das Qualifying von einem weiteren deutschen Team: Für BMW i Andretti Motorsport markierte der Brite Alexander Sims die Pole-Position.

Formel E: Saudia Diriyah E-Prix

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Im 45-minütigen Rennen schien sogar kurzzeitig der Sieg für Mercedes-Benz EQ möglich, als Vandoorne 15 Minuten vor Schluss Bird klassisch ausbremste und die Führungsposition eroberte. Doch der Brite konterte wenige Minuten später seinerseits mit einem Überholmanöver. Im Kampf um den Sieg hatte Vandoorne dann doppelt Pech: Als er sechs Minuten vor dem Ende durch die Aktivierungszone für den Attack Mode fuhr, nutzte Verfolger Lotterer dies aus, um sich auf Rang zwei zu schieben. Den Attack Mode, der den Fahrzeugen zusätzliche 35 kW Leistung verschafft, konnte Vandoorne in der Folge jedoch nicht nutzen, da auf der Strecke liegende Teile für eine Safety-Car-Phase sorgten. Nachdem das Rennen wieder freigegeben war, kam der Belgier nicht mehr an Lotterer vorbei. Das änderte aber nichts an dem starken Debüt von Mercedes-Benz EQ, das de Vries in seinem allerersten Formel-E-Rennen als Sechster abrundete.

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André Lotterer (TAG Heuer Porsche FE Team): „Ein tolles Debüt, das uns heute gelungen ist, starke Arbeit vom ganzen Team. Mit so einem großartigen Start in die Saison haben wir nicht gerechnet. Am Ende wusste ich nicht genau, wie viele Runde wir noch haben und bin auf Sicherheit nach Hause gefahren.“
 
Stoffel Vandoorne ((Mercedes-Benz EQ): „Erstes Rennen, erstes Podium! Das ist ein unglaublicher Erfolg für das ganze Team. Es war nicht leicht, alles punktgenau vorzubereiten. Hier auf dem Podium zu landen, ist ein fantastisches Ergebnis für jeden im Team. Ich gratuliere jedem Einzelnen. Das Team hat mir ein Fahrzeug geliefert, dass zu dieser Leistung imstande war. Meine Erfahrung aus der Vorsaison war natürlich auch von Vorteil. Ich bin stolz auf jeden, ich hoffe, wir können so weitermachen. Trotz allem war es kein perfektes Rennen und es gibt noch viel zu verbessern.“ 
 
Nyck de Vries (Niederlande): „Was für ein erster Renntag: Pole in der Qualifying-Gruppe, Platz drei in der Super Pole, Platz sechs im Rennen und Stoffel stand auf dem Podium - mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein. Im Qualifying hatten wir einen leichten Vorteil, da wir in den Gruppen drei und vier an den Start gegangen sind. Aber ich freue mich trotzdem für das Team, dass wir unser Abenteuer auf diese Weise positiv beginnen konnten.“
 
Ian James (Teamchef Mercedes-Benz EQ): „Wow, was für ein Debüt! Die Plätze drei und sechs bei unserem ersten Rennen sind weitaus mehr als wir erwartet haben und eine große Belohnung für das gesamte Team. Das Rennen hat gezeigt, dass wir in den letzten Monaten eine gewisse Konstanz bei unseren Autos erreicht haben. Aber wie man während des gesamten Rennens sehen konnte, gibt es einen intensiven Wettbewerb zwischen allen Teams. Mit einem hohen Tempo war das Feld das ganze Rennen über sehr geschlossen. Und ich bin überzeugt, dass wir morgen ein ganz anderes Rennen sehen werden. Es ist ein neuer Start für alle, wir müssen weiterhin konzentriert bleiben und uns nicht von dem heute tatsächlich sehr erfreulichen Ergebnis ablenken lassen.“

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