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Spannender Rennverlauf: António Félix da Costa dominiert e-Prix am Samstag bis kurz vor Ziel
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Formel E-Rennwochenende in Valencia: Wichtige Punkte für DS Techeetah

Das dritte Rennwochenende der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2021 in Valencia startete mit einem chaotischen Rennen am Samstag, das von Regen und vielen Safety-Car-Phasen geprägt war. Auch der zweite Tag verlief nicht nach den Vorstellungen von DS Techeetah. Dennoch sammelte das Team wichtige Punkte und bleibt im Rennen um die Titelverteidigung vorne dabei. Der nächste e-Prix findet am 8. Mai in Monaco statt.

Formel E 2021, Valencia ePrix - 5. Saisonrennen

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Das Rennen am Samstag wurde aufgrund des Regens – wie bereits in Rom vor zwei Wochen – hinter dem Safety-Car gestartet. António Félix da Costa führte das Feld von der Pole Position aus an, meisterte die Wetterbedingungen und die fünf Safety-Car-Phasen. Bis zur letzten Runde sah er wie der sichere Sieger aus. Jedoch wurde aufgrund der Safety-Car-Einsätze reglementbedingt die verfügbare Energiemenge bei allen Autos mehrfach reduziert. Der amtierende Formel E-Champion musste sein Tempo stark verlangsamen und kam als Siebter ins Ziel, wurde allerdings nachträglich wegen Überschreitens der erlaubten Energiemenge disqualifiziert. Jean-Éric Vergne behauptete bei einem ereignisreichen Rennen Rang neun.
 
Der zweite e-Prix der Doppelveranstaltung in Valencia bot trockene Wetterbedingungen und verlief ohne größere Zwischenfälle. Jean-Éric Vergne ging als Siebter ins Rennen. Auch die Ziellinie überquerte er als Siebter und sicherte damit wichtige Punkte für DS Techeetah. António Félix da Costa startete von Position 12 und arbeitete sich schnell in die Top 10 vor. Aufgrund einer Durchfahrtsstrafe wegen unsachgemäßer Nutzung seines zweiten Attack Mode fiel er aus den Punkterängen.
 
Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen in Monaco fortgesetzt.

Wichtige Punkte: DS Techeetah nach Valencia Wochenende auf Rang vier der Teamwertung
© DS Automobiles
 
 
Jean-Éric Vergne:
 
„Mal gewinnt man, mal verliert man. Es war kein einfaches Wochenende − zumindest haben wir in beiden Rennen wichtige Punkte einfahren können. Wir arbeiten weiter an unserer Performance, um in Monaco wieder voll angreifen zu können.“
 
António Félix da Costa:
 
„Wir hatten das ganze Wochenende ein sehr gutes Tempo. Ich bin Samstag von der Pole Position gestartet und habe bis zur letzten Runde in Führung gelegen. Sonntag sah es zunächst auch nach einem vielversprechenden Rennen für mich aus, da ich aus dem Mittelfeld heraus einige Positionen gutmachen konnte. Leider kam es dann zu einem Problem mit dem Attack Mode, was zu einer Durchfahrtsstrafe führte. Dieses Wochenende lief es einfach nicht rund für uns. Wir blicken bereits in die Zukunft und legen unsere volle Konzentration auf das kommende Rennen in Monaco.“

Gute Performance: DS E-TENSE FE21 stellt Leistungsfähigkeit unter Beweis
Gute Performance: DS E-TENSE FE21 stellt Leistungsfähigkeit unter Beweis
©  DS Automobiles
 
 
Mark Preston, Teamchef DS Techeetah:
 
„Das Wochenende in Valencia verlief nicht nach unseren Vorstellungen, aber so ist der Rennsport. JEV hat heute ein herausragendes Qualifying gezeigt. Nur die letzte Gruppe war schneller, was auf die sich bessernden Streckenverhältnisse zurückzuführen ist. Unsere beiden Piloten kamen gut ins Rennen und einige Male befand sich JEV auf Platz 4 – wir haben also auf jeden Fall die Pace, vorne mitzufahren. Leider hat António im zweiten Rennen versehentlich seinen Attack Mode zu oft ausgelöst. Aufgrund der folgenden Durchfahrtsstrafe fand er sich am Ende des Feldes wieder. Wäre das Rennen am Sonntag wie das samstägige gelaufen, hätte er mit den zusätzlichen 5% Energie gewinnen können, aber das war nicht der Fall. Wir richten unseren Blick jetzt auf Monaco. In der vergangenen Saison hat JEV dort gewonnen. Wir freuen uns alle darauf, zum ersten Mal durch den Tunnel zu fahren.”
 
Thomas Chevaucher, Direktor DS Performance:
 
„Wir haben die Performance unseres DS E-TENSE FE21 im Qualifying unter Beweis gestellt − das Ergebnis der Rennen ist für das Team allerdings enttäuschend. Unsere Fahrer hatten das Tempo, um vorne mitzufahren, aber Valencia erwies sich als eine knifflige Strecke in Bezug auf das Energiemanagement. Hinzu kam bei Jean-Éric ein Problem mit den Reifen. António hat versehentlich den Attack Mode aktiviert, als er mitten im Zweikampf war. Dafür wurde er bestraft, da die Anzahl der Aktivierungen begrenzt ist. Trotzdem haben wir einige wertvolle Punkte gesammelt und bleiben im Rennen um die Titelverteidigung.“

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