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Edoardo Mortara (142 Punkte) führt die Fahrer-Weltmeisterschaft mit 5 Zählern Vorsprung vor Stoffel (137 Punkte) Nyck (77 Punkte) belegt den siebten Platz.
© Daimler | Zoom

Formel E New York: Vandoorne nach Unfall im Regenchaos in New York City als Vierter gewertet

Der New York City E-Prix wurde nach einsetzendem Regen und mehreren Unfällen, in die auch Stoffel Vandoorne verwickelt war, vorzeitig abgebrochen. Die beiden Fahrer des Mercedes-EQ Formel E Teams beendeten den elften Saisonlauf der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft 2021/22 auf den Plätzen vier und acht.
 

Formel-E New York 2022

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Stoffel Vandoorne:
„Das war leider ein schlechter Abschluss für das Rennen, das mit einem heftigen Crash endete. Ich hatte Aquaplaning und habe einfach die Kontrolle verloren. Ich glaube, die Top-3 sind alle abgeflogen, als der Regen einsetzte. Ein ziemlich dramatisches Ende, um ehrlich zu sein. So wollte ich das Rennen nicht beenden, aber so ist es nun mal. Es war schon vorher ein ziemlich intensiver E-Prix, der wahrscheinlich nicht unbedingt eines unserer besten Rennen war, um es mal so zu sagen. Uns fehlte es ein wenig an der Pace, aber wir waren vorne dabei. Als es trocken war, hatte ich das Gefühl, dass ich immer besser wurde, und dachte, dass das Rennen sich in meine Richtung entwickeln würde. Ich habe mich auf P2 vorgearbeitet, und dann fing es an zu regnen, und alles wurde ein bisschen schwieriger. Warten wir ab, was morgen passiert.“
 
Nyck de Vries:
„Das war ein ereignisreiches Rennen, das aufgrund des Regens abrupt und sehr aggressiv endete. Unser Rennen lief ganz gut. Zu Beginn des E-Prix fühlte ich mich ziemlich konkurrenzfähig und schnell, gegen Ende verlor ich aber ein wenig an Wettbewerbsfähigkeit. Als der Regen einsetzte, war ich wahrscheinlich ein wenig zu konservativ. Wenigstens konnten wir aus diesem Rennen ein paar Punkte mitnehmen. Hätten wir eine etwas bessere Qualifying-Position gehabt, hätten wir vielleicht vorne dranbleiben können, aber morgen gibt es eine neue Chance.“
 
Ian James, Teamchef:
„Heute war ein Tag, an dem wir alles in allem mit unserer Leistung zufrieden sein können. Im Qualifying holte Stoffel aus den Umständen das Optimum heraus und schaffte es bis ins Finale der Session. Am Ende verpasste er die Pole Position nur um 0,008 Sekunden. Ein solides Ergebnis, obwohl wir natürlich enttäuscht waren, dass wir die Pole Position nicht erreicht haben.

Venturi Racing (226 Punkte) führt die Teammeisterschaft nach dem elften Saisonlauf vor dem Mercedes-EQ Formel E Team (214 Punkte)
Venturi Racing (226 Punkte) führt die Teammeisterschaft nach dem elften Saisonlauf vor dem Mercedes-EQ Formel E Team (214 Punkte)
© Daimler
 
 
Von da an hatten wir das Gefühl, dass wir dazu in der Lage waren, aus der Performance Kapital zu schlagen und zu hoffen, dass wir eine gute Punkteausbeute einfahren könnten. Leider war der Regen, der nach etwa zwei Dritteln des Rennens einsetzte, ziemlich heftig, und das bedeutete, dass sich auf der Strecke schnell stehendes Wasser bildete. Zu diesem Zeitpunkt waren die Reifen bereits stark abgenutzt, und es war fast unvermeidlich, dass irgendwann etwas passieren würde - und so kam es dann auch. Unglücklicherweise befand sich Stoffel in einer Position, in der er als eines der führenden Autos nicht in der Lage war, dem stehenden Wasser auszuweichen.
 
Zuallererst bin ich sehr froh darüber, dass es allen beteiligten Fahrern gut geht. Davon abgesehen gibt es aber einige erhebliche Schäden an den Autos. Letztendlich denke ich, dass die FIA die richtige Entscheidung getroffen hat, das Rennen mit der roten Flagge abzubrechen und es danach nicht mehr neu zu starten. Alle Entscheidungen wurden im Hinblick auf die Sicherheit der Fahrer getroffen. Wie üblich wurde dann die Reihenfolge der vorletzten Runde vor der roten Flagge als Endergebnis des Rennens gewertet, was für uns P4 (Stoffel) und P10 (Nyck) bedeutete. Durch einige Strafen im Feld rückte Nyck im Endergebnis noch auf P8 nach vorne und sicherte damit beiden Fahrern sowie dem Team wichtige Punkte.
 
Heute Abend wartet eine Menge Arbeit auf das Team. Denn zu den normalen Rennvorbereitungen für morgen und den Debriefings des heutigen Rennens kommt hinzu, dass wir ein schwer beschädigtes Auto haben. Stoffels Wagen kam in einem schlechten Zustand in unsere Box zurück. Die Reparatur wird eine harte Herausforderung für die Mechaniker darstellen, und das bis in die späten Abendstunden hinein. Ich bin sehr dankbar für die Anstrengungen, die sie bereits unternommen haben, und es wird beeindruckend sein, zu sehen, wie sie die Arbeit bis zum früh angesetzten Training morgen Vormittag bewältigen werden. Dann werden wir erneut unser Bestes geben.“

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