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Stoffel und Nyck qualifizierten sich für die Super-Pole und beendeten diese auf den Plätzen eins und drei
© Daimler | Zoom

Formel E: Mercedes-EQ Formel E Team fährt mit perfektem Energie-Management auf die Plätze eins und drei

Doppelpodium für das Mercedes-EQ Formel E Team bei spektakulärem Regenrennen in Valencia: Nyck de Vries holt seinen zweiten Saisonsieg, Stoffel Vandoorne fährt vom Ende des Feldes bis aufs Podium
 

Formel E 2021, Valencia ePrix - 5. Saisonrennen

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Ian James, Teamchef:
 
„Wir haben vor diesem Rennwochenende ein actiongeladenes Event erwartet, aber wenn mir irgendjemand im Team gesagt hätte, dass es so verlaufen würde, hätte ich es sicher nicht geglaubt.
 
Unsere Pace war im Qualifying unglaublich stark. Beide Fahrer gingen in der ersten Gruppe auf die Strecke und wir waren uns dieser Herausforderung bewusst. Stoffel und Nyck kamen dennoch in die Super-Pole und qualifizierten sich auf den Plätzen eins und drei. Allerdings gingen wir nicht von diesen Positionen ins Rennen, da Nyck in der Startaufstellung zurückversetzt wurde und Stoffels Qualifying-Zeiten leider [aufgrund eines kleinen administrativen Fehlers] gestrichen wurden. Trotzdem hat es bewiesen, dass unser Auto die Pace hatte, um hier um die Spitzenplätze zu kämpfen.

Im Rennen kämpfte sich Nyck bei schwierigen Wetterbedingungen schnell bis auf Platz zwei nach vorne. Dank seines sehr guten Energie-Managements übernahm er kurz vor Rennende die Führung und fuhr seinen zweiten Saisonsieg ein.
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Nyck erwischte einen fantastischen Start ins Rennen. Er verbesserte sich rasch bis in die Top-4 und zeigte sein Talent, indem er jede Chance nutzte, die sich ihm bot. So kam er bis auf den zweiten Platz nach vorne und übernahm auf der letzten Runde die Führung. Das war eine der beeindruckendsten Leistungen, die ich bislang von Nyck für unser Team gesehen habe. Es ist fast unmöglich, Stoffels Rennen zusammenzufassen. Er musste von P24 losfahren und beendete das Rennen auf P3 - das allein ist schon nur schwer zu verarbeiten. Aber wie es dazu gekommen ist, macht die Geschichte noch unglaublicher. Was für ein Rennen. Das zeigt wieder einmal, dass man im Rennsport bis zum Schluss alles geben muss und niemals aufgeben darf. Nach seinem Sieg in Rom hat er am letzten Rennwochenende das Wort 'Wiedergutmachung' verwendet. Ich glaube, das dürfte für ihn heute erneut zutreffen.
 
Während der Adrenalinpegel bei uns noch immer hoch ist, bereiten wir uns jetzt auf morgen vor. Meine Prognosen für das Rennen behalte ich dabei aber besser für mich.“
 
Nyck de Vries:
 
„Was für ein Rennen. Ehrlich gesagt bin ich heute noch glücklicher als bei meinem ersten Sieg in Diriyah, vor allem, da der Sieg so überraschend kam. Nach dem schwierigen Rennwochenende in Rom und der Strafversetzung um fünf Plätze für dieses Rennen hatte ich damit definitiv nicht gerechnet. Aber es ist ein fantastischer Weg, um mich zurückzumelden. Vielen Dank an das gesamte Team, das die Strategie heute perfekt umgesetzt hat, und herzlichen Glückwunsch an Stoffel, der sich vom Ende des Feldes nach vorne gekämpft hat. Ich muss zugeben, dass ich überrascht war, ihn bei der Siegerehrung neben mir auf dem Podium zu sehen. Heute ist einfach ein großartiger Tag für unser Team.“

Vor dem Rennen strichen die Stewards alle Rundenzeiten von Stoffel aus dem Qualifying sowie der Super-Pole. Der Grund dafür war eine kleine Inkonsistenz in den Daten, die das Team im technischen Pass bereitstellte.
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Stoffel Vandoorne:
 
„Ich bin wirklich überrascht, das Rennen auf dem Podium beendet zu haben. Irgendwie fühlt es sich fast so an, als ob ich hier falsch wäre. Das Rennen war unheimlich intensiv und es ist heute so viel passiert. Erst bin ich auf die Pole gefahren, dann wurden alle meine Qualifying-Zeiten gestrichen und ich musste vom letzten Platz starten. Im Rennen hatte ich einen Kontakt, bin durchs Kiesbett gefahren und am Ende mussten wir auf die Energie achten. Unsere Pace war gut und unsere Strategie hat sich als richtig erwiesen. Die Runden nach dem letzten Safety-Car-Restart waren verrückt. Ich habe links und rechts Autos überholt, denen die Energie ausgegangen ist. Aber genau das zeichnet die Formel E aus: Im einen Moment ist man noch niedergeschlagen, im nächsten steht man auf dem Podium. Man darf niemals aufgeben. Glückwunsch an Nyck zu seinem Sieg und das gesamte Team zu diesem Doppelpodium. Wir waren in den letzten Rennen stark, genauso müssen wir jetzt weiter machen.“

1 17 N. de Vries Mercedes-Benz EQ Formula E Team 24  
2 6 N. Mller GEOX Dragon 24 13.128
3 5 S. Vandoorne Mercedes-Benz EQ Formula E Team 24 24.886
4 37 N. Cassidy Envision Virgin Racing 24 36.903
5 33 R. Rast Audi Sport Team Abt Sportsline 24 51.65
6 4 R. Frijns Envision Virgin Racing 24 52.985
7 13 A. Felix da Costa DS Techeetah 24  
8 94 A. Lynn Mahindra Racing 24  
9 10 S. Bird Panasonic Jaguar Racing 24  
10 11 L. di Grassi Audi Sport Team Abt Sportsline 24  
11 27 J. Dennis BMW i Andretti Motorsport 23  
12 25 J. Vergne DS Techeetah 23  
DNF 71 N. Nato ROKiT Venturi Racing 22  
DNF 48 E. Mortara ROKiT Venturi Racing 20  
DNF 99 P. Wehrlein TAG Heuer Porsche Formula E Team 19  
DNF 36 A. Lotterer TAG Heuer Porsche Formula E Team 19  
DNF 20 M. Evans Panasonic Jaguar Racing 15  
DNF 7 S. Camara GEOX Dragon 14  
DNF 28 M. Gnther BMW i Andretti Motorsport 10  
DNF 23 S. Buemi DAMS 1  
DSQ 22 O. Rowland DAMS 24  
DSQ 29 A. Sims Mahindra Racing 24  
DSQ 8 O. Turvey NIO 333 FE Team 24  
DSQ 88 T. Blomqvist NIO 333 FE Team 24

 
Position Nr. Fahrer Team Rnd. Abstand

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