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Während die Formel 1 ihre Wintertestfahrten abschloss, absolvierte das Mercedes-Benz EQ Formel E Team den Rookie-Test in Marrakesch
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Formel E Fahrerlager-Geschichten – Hilfreicher Rookie-Test in Marrakesch

Abschluss der Wintertests: Nach sechs Testtagen und insgesamt 48 Stunden Fahrzeit schloss das Mercedes-AMG Petronas F1 Team in der vergangenen Woche die Vorbereitung auf den Beginn der neuen Formel 1-Saison in Barcelona ab. Im Laufe der Wintertests legte das Team 903 Runden respektive 4.203 km zurück – mehr als alle anderen Teams. Selbiges gilt auch auf der Motorenseite: alles in allem absolvierten die Mercedes-Benz Power Units beim Werksteam sowie den beiden Kundenteams Racing Point und Williams 2.422 Runden beziehungsweise 11.274 km. Bei den Fahrern kam Lewis Hamilton mit 466 Runden (2.169 km) auf die meisten Umläufe. Sein Teamkollege Valtteri Bottas umrundete den Circuit de Barcelona-Catalunya 437 Mal, was einer Distanz von 2.034 km entspricht.

Formel E Marrakesh E-Prix

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Rookie-Test in Marrakesch: Direkt im Anschluss an den Marrakesch E-Prix fand am vergangenen Wochenende der Rookie-Test der ABB FIA Formel E Meisterschaft statt. Anstelle von Nyck de Vries und Stoffel Vandoorne nahmen am Sonntag Jake Hughes und Daniel Juncadella in den beiden Autos des Teams Platz. Für Jake war es die erste Ausfahrt in einem Formel-E-Auto.
 
„Es war mein erstes Mal in einem Silberpfeil und ich glaube, es war alles sehr positiv“, sagte Jake, der insgesamt 75 Runden auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan zurücklegte. Er beendete den Testtag mit einer persönlichen Bestzeit von 1:17.303 Minuten. „Natürlich spielten die Rundenzeiten keine Rolle, es ging vielmehr darum, dem Team dabei zu helfen, seine Liste mit Punkten für den Test durchzugehen, damit sie sich für den Rest des Jahres und darüber hinaus verbessern können. Ich glaube, dass ich ihnen gutes Feedback geben konnte und sie ein paar Dinge verstanden haben, die sie ausprobieren wollten. Damit sollten die Fahrer beim nächsten Rennen hoffentlich eine Verbesserung feststellen können. Persönlich hat es mir natürlich sehr viel Spaß gemacht und die Pace war auch gut. Ich fühlte mich im Auto auf Anhieb wohl und die Formel E hat mir sehr gefallen. Hoffentlich kann ich schon bald zurückkommen.“
 
© Daimler
Neben Jake nahm mit Daniel Juncadella ein alter Bekannter im zweiten Cockpit Platz. „Es hat viel Spaß gemacht, mit Mercedes wieder in einem Formel-E-Auto zu fahren“, sagte Dani, der die Strecke 94 Mal umrundete. Seine schnellste Zeit fuhr er am Nachmittag in 1:17.594 Minuten. „Es war richtig gut. Zunächst möchte ich mich bei allen dafür bedanken, dass sie mir diese Chance gegeben haben. Ich hoffe, dass mein Feedback gut war und dem Team geholfen hat. Ich glaube, dass wir ein paar Verbesserungen für das Auto gefunden haben, nachdem an diesem Wochenende ein Auto mehr zu kämpfen hatte als das andere. Ich denke, dass wir etwas gefunden haben und wir das Auto im Laufe des Tages verbessern konnten. Alles lief reibungslos, es gab keine Fehler und die Jungs haben mir sehr gute Infos gegeben. Es ist also alles sehr gut gelaufen. Jetzt hoffe ich, dass meine Rückmeldung dem Team in Zukunft dabei hilft, gute Ergebnisse einzufahren.“
 
Auftakt für Mission Titelverteidigung in der GT World Challenge: Mit den ersten beiden Rennen der GT World Challenge America startet auch die GT World Challenge Powered by AWS an diesem Wochenende auf dem Circuit of The Americas (6.-8. März) in die neue Saison. Der Namenssponsor ist neu, das Konzept bleibt gleich: Aufgeteilt auf drei kontinentale GT-Rennserien in Europa, Amerika und Asien wird im globalen Wettstreit der Herstellertitel der GT World Challenge ausgefahren, den sich im Vorjahr Mercedes-AMG sicherte. Die Titelverteidigung wird in dieser Saison eine Herausforderung: Neben den Ergebnissen der Sprintrennen in Europa, Amerika und Asien fließen nun auch die Resultate der Endurance-Rennen der GT World Challenge Europe in die Wertung mit ein.
 
Bei den beiden 90-minütigen Rennen auf dem Circuit of The Americas in Texas startet DXDT Racing wie schon im Vorjahr mit zwei Mercedes-AMG GT3 (#04, #63) und den Fahrerpaarungen Colin Braun/George Kurtz (beide USA) sowie David Askew (USA)/Ryan Dalziel (GBR). Das Customer Racing Team trug 2019 mit vier Podestplätzen in der Klasse entscheidend zum Gewinn des Herstellertitels für Mercedes-AMG bei. Verstärkt wird das Customer Racing Line-Up in dieser Saison durch Winward Racing, das mit den Fahrern Bryce und Russell Ward (beide USA) im Mercedes-AMG GT3 #33 antritt.

Daimler / DW

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