Anzeige

BMW Pilot Günther Schnellster in Valencia
© ABB FIA Formula E | Zoom

Formel E Ergebnisse Test-Finale Valencia: Max Günther von BMW i Andretti Motorsport fuhr die schnellste Zeit!

Max Günther von BMW i Andretti Motorsport fuhr die schnellste Zeit in den Tests der Vorsaison vor der wohl wettbewerbsfähigsten ABB FIA Formel E-Meisterschaft, in der bisher 21 Autos im Sekundentakt fahren. Trotz nur einjähriger Erfahrung in der ABB FIA Formel E-Meisterschaft fuhr Max Guenther von BMW i Andretti Motorsport mit einer Zeit von 1: 15.087 die schnellste Runde der Saisonvorbereitung 2019/20. Der neue BMW-Rekrut behauptete sich während der drei Tage an der Spitze der Gesamtwertung und landete konsequent unter den ersten sieben. Hinter ihm war Pascal Wehrlein von Mahindra Racing mit einer Rundenzeit von 1: 15.190 und hinter ihm Nico Mueller von Geox Dragon mit einer Rundenzeit von 1: 15.198.

Formel-e Testtage Valencia

Zur Galerie >



Günthers Leistung kommt ein Jahr, nachdem BMW die Tests mit Antonio Felix da Costa und Alex Sims am Steuer dominiert hatte. Trotz des starken Starts verlor die Marke nach dem zweiten Lauf in der Saison 2018/19 ihre Führung. 
 
Für den amtierenden Meister Jean-Eric Vergne schaffte der DS Techeetah-Pilot am Montag in der ersten Testrunde einen besten dritten Platz. Der zweifache Champion behauptet, er habe nichts zu beweisen, möchte  aber trotzdem an seine beeindruckende Formel-E-Karriere anknüpfen, um sich den dritten Titel zu sichern.
 
Das neue TAG Heuer Porsche-Duo Andre Lotterer und Neel Jani schaffte es nicht in die Top Ten der schnellsten Zeiten. Lotterer fuhr am Nachmittag des zweiten Testtages auf den elften Platz. Die bescheidene Herangehensweise des Outfits an die Formel E mit der Kampagne „Start von Null“ in Kombination mit den Testergebnissen lässt vermuten, dass die deutsche Marke noch einen langen Weg vor sich hat, um sich der neuen Herausforderung zu stellen. 
 
© ABB FIA Formula E
 

Eine bemerkenswerte Abwesenheit in der oberen Hälfte der Zeitnachweise war Mercedes-Benz EQ-Neuling Nyck de Vires, der während der drei Testtage in der Gesamtwertung ganz unten blieb. Nach dem Gewinn der Formel-2-Meisterschaft kämpfte de Vires schon früh mit technischen Problemen, bevor er am zweiten Tag mit der Mauer kollidierte. 
 
Für seinen Teamkollegen Stoffel Vandoorne schaffte es der Belgier im Vergleich zu seinem Teamkollegen weiter nach oben, schaffte es aber an keinem der drei Testtage, unter die Top Ten zu kommen. Nach einem Jahr des Lernens mit dem Mercedes-Geisterteam HWA Racelab wird die Zeit zeigen, ob das Mercedes-Benz EQ-Werksteam einen konkurrenzfähigen Herausforderer stellen wird. 
 
Das neu benannte NIO 333-Team hatte Mühe, aus den Zwanzigern auszubrechen, als der erfahrene Formel-E-Pilot Oliver Turvey seinen neuen Teamkollegen Ma Qing Hua anführte. Ma erreichte in den drei Tagen den 21. Platz und Turvey den 18. Platz. 
 
Nach drei Testtagen auf der Strecke werden die Autos und Fahrer beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien am 22. November das nächste Mal gegeneinander antreten. Alle Renntermine siehe in unserem Formel-E Kalender.


Formel E Kalender 2019/2020

ABB FIA Formula E

| Bildergalerie