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Das Mercedes-EQ Formel E Team (105 Punkte) belegt nach dem siebten Saisonrennen zwei Zähler vor Jaguar Racing (102 Punkte) den ersten Platz in der Teammeisterschaft
© Daimler | Zoom

Enttäuschung für das Mercedes-EQ Formel E Team in Monaco

Das Debüt der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft auf dem Monaco Grand Prix Circuit brachte dem Mercedes-EQ Formel E Team keine Punkte: Sowohl Nyck de Vries als auch Stoffel Vandoorne schieden im Rennen aus.

Formel-E Stadtkurs Monaco

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Ian James, Teamchef:
 
„Es war großartig, die Formel E wieder in den Straßen von Monaco zu erleben. Es ist immer etwas Besonderes, an einem solchen Ort Rennen zu fahren. Das ist einer der vielen Gründe, warum diese Serie so einzigartig ist. Der Monaco E-Prix hat den Fans heute fantastisches Racing geboten.
 
Für uns war es jedoch eine schmerzvolle Erfahrung. Die Hälfte der Saisonrennen liegt nun bereits hinter uns, weswegen wir es uns nicht erlauben können, noch mehr an Boden zu verlieren. Wir werden jetzt alles im Detail analysieren und jeden Aspekt studieren, der zu diesen Problemen geführt haben könnte.

Stoffel und Nyck gingen in der ersten Qualifying-Gruppe auf Zeitenjagd und qualifizierten sich auf den Plätzen 15 und 23
Nyck nahm das Rennen vom letzten Startplatz in Angriff und musste im Laufe des E-Prix zudem eine zehn Sekunden Stop-and-Go-Strafe absitzen, da vor dem Rennen die Power-Box und das Getriebe an seinem Auto gewechselt wurden
© Daimler 
 
 
Aber warum genau hatten wir heute einen schlechten Tag? Es gibt immer mehrere Erklärungen für Ergebnisse wie diese, besonders, wenn man in mehreren Sessions sein Potenzial nicht ausreizen konnte. Aber am Ende ist keine davon gut genug, wenn man sie nicht umsetzen kann - dann werden sie nur zu Entschuldigungen.
 
Jetzt müssen wir hoffen, oder besser gesagt, sicherstellen, dass dies unser letzter Renntag mit solchen Rückschlägen bleibt. Wie gesagt, diese Leistungen entsprechen nicht unseren Ansprüchen und wir möchten wieder zu den Performances zurückkehren, die wir früher in dieser Saison gezeigt haben und wir wissen, dass wir dieses Niveau mit dieser fantastischen Mannschaft erreichen können.“
 
Nyck de Vries:
 
„Ich hatte einen unglücklichen Zwischenfall im Qualifying, als ich den Szenario-Schalter berührt habe und dadurch für eine halbe Runde nur die Hälfte der erlaubten Leistung zur Verfügung hatte. Nachdem wir uns deswegen am Ende des Feldes qualifiziert hatten, entschieden wir uns dazu, einige Teile am Auto auszuwechseln und die Strafe dafür in Kauf zu nehmen, weil wir von dieser Startposition so oder so ein schwieriges Rennen erwarteten. In diesem Zuge erhielt ich auch noch eine 10-Sekunden-Strafe. Im Rennen hofften wir auf eine frühe Safety-Car-Phase, um mit unserem geschaffenen Energie-Delta einen Unterschied ausmachen zu können. Aber das Safety Car kam für uns ein wenig zu spät heraus. Wir haben getan, was wir konnten, mehr war heute leider nicht drin. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und uns in Mexiko zurückmelden.“

Stoffel und Nyck gingen in der ersten Qualifying-Gruppe auf Zeitenjagd und qualifizierten sich auf den Plätzen 15 und 23
Stoffel und Nyck gingen in der ersten Qualifying-Gruppe auf Zeitenjagd und qualifizierten sich auf den Plätzen 15 und 23
© Daimler
 
 
Stoffel Vandoorne:
 
„Das war heute ein harter Tag in Monaco, an dem wir leider keine Punkte geholt haben. Schon das Qualifying war schwierig. Wir gingen in Gruppe 1 auf die Strecke, was nie ideal ist, aber unser Auto war im Qualifying-Trimm auch nicht so konkurrenzfähig. Ich ging von P15 ins Rennen und hatte auf der ersten Runde Pech in Kurve 6, in der einige Autos kollidierten und die Strecke blockierten. Ich musste hinter ihnen warten und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück. Danach war meine Pace gut und ich konnte auf das Feld aufschließen. Auch mit Blick auf das Energie-Management sahen wir bis zum Safety Car gut aus. Was danach eingangs Kurve 10 passiert ist, weiß ich noch nicht genau. Meine Hinterräder blockierten, ich verlor die Kontrolle und konnte Wehrlein vor mir nicht mehr ausweichen. Danach musste ich das Auto abstellen und das Rennen war für mich gelaufen.“

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