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BMW i Andretti Motorsport, BMW iFE.20, Maximilian Günther
© BMW Motorsport | Zoom

Alexander Sims fährt im Auftaktrennen des Berlin-Finals der Formel-E-Saison in die Punkteränge

Mit dem ersten von sechs Rennen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof (GER) ist Saison 6 der ABB FIA Formula E Championship in ihr Finale gestartet. BMW i Andretti Motorsport Fahrer Alexander Sims (GBR) fuhr auf Platz neun und sammelte damit Punkte für die Fahrer- und Teamwertung. Maximilian Günther (GER) kam als Achter ins Ziel, wurde aber nachträglich disqualifiziert, weil er mehr als die im Rennen zulässige Menge an Energie verbraucht hatte. Schon am morgigen Donnerstag findet auf der gleichen Streckenvariante das nächste Rennen statt.

Nach guten Leistungen im Training – Günther beendete die zweite Session als Dritter – fanden beide BMW i Andretti Motorsport Fahrer im Qualifying nicht die optimale Pace. Am Ende standen die Startplätze zwölf für Günther und 16 für Sims zu Buche. Im Rennen zeigte sich einmal mehr die sehr gute Energieeffizienz des BMW i Antriebsstrangs. Während viele andere Piloten gegen Rennende Energie sparen mussten, konnten die BMW i Andretti Motorsport Fahrer in den letzten Runden noch einige Plätze gutmachen. Die Aufholjagd endete für Günther und Sims auf den Positionen acht und zehn, nach Günthers Disqualifikation rückte Sims noch um einen Platz auf. Der Sieg im sechsten Saisonrennen ging an den Führenden in der Gesamtwertung, António Félix da Costa (POR, DS Techeetah).

Reaktionen nach Rennen 6 in Berlin:

Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport, Teamwertung: 2. Platz):
 
„Nach den Eindrücken aus dem Training dachten wir eigentlich, dass wir im Qualifying eine Chance auf die Superpole hätten. Leider war unsere Strategie mit zwei Aufwärmrunden für die Reifen im Nachhinein wohl nicht die beste. Wenn du dann von relativ weit hinten startest, wird es natürlich schwer, im Rennen ganz nach vorn zu kommen. Dank unseres effizienten Antriebs haben wir dennoch zunächst unser Ziel für heute, beide Fahrzeuge in die Top-10 zu bekommen, erreicht. Über die Disqualifikation von Maximilian Günther haben wir intensiv mit der FIA diskutiert, weil wir der Meinung sind, dass alles in Ordnung war. Aber wir akzeptieren natürlich die Entscheidung. Aus sportlicher Sicht müssen wir mit Blick auf die kommenden Rennen einen oder zwei Schritte nach vorn machen, um dorthin zu kommen, wo wir sein wollen: auf dem Podium.“
 
Alexander Sims (#27 BMW iFE.20, Startposition: 16. Platz, Rennergebnis: 9. Platz, Punkte: 48, Fahrerwertung: 3. Platz):
 
„Das war alles in allem ein harter Tag. Mit Platz sechs im ersten Training ging es für mich eigentlich gut los. Dann sind wir beim Set-up aber vielleicht etwas in die falsche Richtung gegangen und haben dadurch an Boden verloren. Im Rennen war unser Speed dann wieder ganz gut. Auch wenn die Balance nicht perfekt war, konnte ich mich bis in die Top-10 nach vorn arbeiten. Für die kommenden Rennen müssen wir auf jeden Fall an unserer Leistung im Qualifying arbeiten.“

Maximilian Günther (#28 BMW iFE.20, Startposition: 12. Platz, Rennergebnis: DSQ, Punkte: 44, Fahrerwertung: 5. Platz):
 
„Die Disqualifikation ist sehr schade, aber wir nehmen das so hin und konzentrieren uns auf das nächste Rennen. Heute war unser Energiemanagement wieder sehr gut und ich konnte mich im Rennen um einige Position verbessern, obwohl ich in einigen Rennsituationen mit dem ATTACK MODE Pech hatte und an Boden verloren habe. Generell war es aber großartig, wieder zurück im Rennauto zu sein.“

BMW Motorsport / DW