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In Monaco enthüllte Rennwagen der dritten Generation werden mit ABB-Technologie geladen
© ABB FIA Formula E | Zoom

ABB Formel E in Monaco: Schaufenster in die Zukunft der Elektromobilität

Das Fürstentum war bereits gestern Schauplatz eines wichtigen Meilensteins der Meisterschaft mit der offiziellen Enthüllung der Gen3-Rennwagen, die ab der neunten Saison an den Start gehen werden. Der neue Bolide wird schneller, leichter, stärker und vor allem noch energieeffizienter sein als seine Vorgänger, da er 40 Prozent seines Energiebedarfs durch Rekuperation der Bremsenergie während des Rennens deckt.
 

Für ABB markiert die neunte Saison auch den Beginn ihrer neuen Rolle als offizieller Lieferant der Ladetechnologie. Gemeinsam mit Technikern des Motorsportweltverbands FIA und der Formel E entwickelt ABB eine innovative und sichere Ladelösung für die Formel-E-Rennwagen der dritten Generation. Mit einer Ladeleistung von 160 kW wird jedes dieser tragbaren Ladegeräte 80 kW Strom für die parallele Aufladung von zwei Boliden liefern, was für die Rennteams eine erhebliche Zeit- und Platzersparnis bedeutet.

Die ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft kehrt morgen zum fünften Mal auf die legendären Strassen von Monaco zurück.
© ABB FIA Formula E
 
 
Neben der FIA und der Formel E arbeitet ABB auch mit Shell, einem weiteren Mitglied des Meisterschafts-Ökosystems, zusammen, um den Fortschritt der Elektromobilität voranzutreiben. ABB E-mobilty gab gestern den Abschluss einer neuen globalen Rahmenvereinbarung mit Shell über die Lieferung des umfassenden ABB-Portfolios an AC- und DC-Ladestationen bekannt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen ihren Beitrag zur Lösung von zwei Herausforderungen bei der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen leisten: Verfügbarkeit der notwendigen Infrastruktur und Ladegeschwindigkeit. ABB E-mobility und Shell arbeiten seit 2019 gemeinsam an der Einführung von öffentlichen Ladeinfrastrukturen und intensivieren mit der neuen Vereinbarung ihre Zusammenarbeit
 
An diesem Weltmeisterschaftswochenende wird auf der Rennstrecke um den Yachthafen Port Hercules die Spitzentechnologie der Elektromobilität zu bestaunen sein. Der monegassische Hafen ist aber auch der perfekte Hintergrund für eine weitere nachhaltige Technologie: die Landstromanschlusstechnik von ABB, die Schiffen den emissionsfreien Aufenthalt im Hafen ermöglicht. Zum Beispiel beim Fährbetreiber Corsica Linea, der seine Schiffe am Liegeplatz im Hafen von Marseille künftig nicht mehr, wie bisher, mit dieselbetriebenen Hilfsmotoren, sondern mit Landstrom versorgen wird, um Emissionen und Lärmbelastung zu reduzieren. Dieses Beispiel zeigt, dass die Umweltauswirkungen bestehender Schiffe durch eine heute bereits verfügbare Technologie deutlich gemindert werden können – eine Technologie, die eine emissionsfreie Stromversorgung von Schiffen möglich macht, wie sie von Aufsichtsbehörden, Häfen und Anwohnern zunehmend gefordert wird.
 
In der vergangenen Saison fand der Monaco E-Prix erstmalig auf einer leicht abgeänderten Version der vollen Formel-1-Rennstrecke statt. Das Ergebnis war ein bis zur Ziellinie spannendes Rennen mit zahlreichen spektakulären Überholmanövern. Auch in diesem Jahr müssen die Fahrer auf den 3,32 Kilometern des schnellen und engen Strassenkurses mit seinen 19 Kurven – darunter die berühmten Kurven um den Casino-Vorplatz, die Mirabeau-Rechtskurve, die Haarnadelkurve am Grand Hotel und die Portier-Rechtskurve – ihr Können wieder unter Beweis stellen.

Der neue Bolide wird schneller, leichter, stärker und vor allem noch energieeffizienter sein als seine Vorgänger, da er 40 Prozent seines Energiebedarfs durch Rekuperation der Bremsenergie während des Rennens deckt.
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In Monaco gab ABB im vergangenen Jahr auch die Partnerschaft mit „FIA Girls on Track“ bekannt. Das Unternehmen produziert im Rahmen dieses Projekts eine Videoserie, die Frauen in der Rennserie portraitiert. Das neueste Video wurde heute veröffentlicht. Vorgestellt wird darin die Technikchefin der FIA Formel E, Alessandra Ciliberti, die neben der Entwicklung der Gen3-Boliden auch alle sonstigen technischen Aspekte der Meisterschaft beaufsichtigt.
 
Nach dem Rennen in Monaco zieht die Meisterschaft für die siebte und achte Runde am 14. und 15. Mai weiter nach Berlin.
 
Am Freitag, den 13. Mai, richtet ABB gemeinsam mit MAN auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin-Tempelhof einen exklusives Anlass rund um Megawatt-Ladesysteme aus. Als Gastredner zu diesem Thema werden neben Volker Wissing, dem deutschen Bundesminister für Digitales und Verkehr, auch Frank Mühlon, CEO von ABB E-mobility, Alexander Vlaskamp, CEO von MAN und Kristin Kahl, die Sprecherin der European Clean Truck Alliance, erwartet.

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