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Malja jubelt auf dem Podium
© ADAC Formel Masters | Zoom

ADAC Formel Masters: Premierensieg für Neuhauser Racing Pilot Gustav Malja

(Speed-Magazin) Gustav Malja (16, SWE, Neuhauser Racing) erzielte auf dem Sachsenring seinen ersten Sieg im ADAC Formel Masters. Der von Platz zwei gestartete Schwede lieferte sich im ersten von drei Wertungsläufen ein packendes Duell mit Pole-Setter Marvin Kirchhöfer (18, Leipzig, Lotus). Malja überholte den Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport zwei Runden vor Schluss und machte seinen ersten Erfolg in der Nachwuchsserie perfekt. Kirchhöfer baute mit Platz zwei bei seinem Heimspiel die Führung in der Meisterschaft aus.

"Es war ein harter Kampf gegen Marvin Kirchhöfer", sagte Malja. "Ich beobachtete ihn für viele Runden und bemerkte auf einmal, wie er etwas weit nach außen getragen wurde - das war meine Chance, die ich zum Glück eiskalt nutzte."

Indy Dontje (19, NED, Lotus) komplettierte das international besetzte Podium als Dritter. Der Niederländer setzte sich in der ersten Runde gegen den von Position drei gestarteten Jason Kremer (17, Bonn, Mücke Motorsport) durch und erzielte mit Platz drei sein bislang bestes Resultat in der ADAC Formelschule.

Der Start ins erste Rennen auf dem Sachsenring
Der Start ins erste Rennen auf dem Sachsenring
© ADAC Formel Masters
Kremer lieferte sich im Verlauf der 18 Runden spannende Duelle mit Jeffrey Schmidt (18, SUI, Lotus) um den vierten Platz und behielt letztlich mit deutlichem Vorsprung die Oberhand gegenüber dem Schweizer, der sich mit Platz fünf zufrieden geben musste. Luca Caspari (16, Meerbusch, Mücke Motorsport), der das Rennen von Platz fünf in Angriff genommen hatte, landete auf Platz sechs vor Thomas Jäger (17, AUT, Neuhauser Racing). Der Österreicher machte im Verlauf des Rennens zwei Positionen gut.

Hendrik Grapp (18, Berlin, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Kuba Dalewski (16, POL, Lotus) und Hubertus-Carlos Vier (17, Walting/Inching, Lotus) komplettierten die Punkteränge im ersten Rennen an diesem Wochenende. Der von Position acht gestartete Vier kollidierte in der ersten Runde mit Clemente Picariello (18, BEL, G&J / Schiller-Motorsport) und fiel in der Folge weit zurück. Picariello musste das Rennen wegen eines Schadens am Auto vorzeitig aufgeben, während Vier in seinem ersten Saisonrennen die Aufholjagd startete.

Lokalmatador Florian Herzog (18, Dresden, Mücke Motorsport), eigentlich auf Startplatz zwölf, hatte auf dem Weg in die Startaufstellung technische Probleme an seinem Auto und konnte deshalb nicht antreten.

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