ADAC Formel Masters: Fahrerlager-Geschichten vom Sachsenring
(Speed-Magazin) Das dritte Rennwochenende der Saison 2012 führte die Nachwuchstalente des ADAC Formel Masters vom 8. bis 10. Juni auf den traditionsreichen Sachsenring. Dort erlebten im Rahmen des ADAC Masters Weekends 25.000 Zuschauer die ersten beiden Saisonsiege des Schweden Gustav Malja (16, SWE, Neuhauser Racing). Lokalmatador Marvin Kirchhöfer (18, Leipzig, Lotus) verteidigte seine Tabellenführung mit einem Podiumsplatz und einem vierten Rang.Ziel erreicht: Angesichts der hohen Leistungsdichte im ADAC Formel Masters sind Vorhersagen vor einem Rennwochenende äußerst schwierig. Gustav Malja kündigte jedoch schon vor dem Sachsenring an: "Ich will die ersten beiden Rennen gewinnen." Gesagt, getan: Der Schwede gewann am Samstag sein erstes Rennen in der ADAC Formelschule und ließ am Sonntag auf seiner Lieblingsstrecke Sieg Nummer zwei folgen.
© ADAC Formel Masters
Besonderer Glücksbringer: Nicht erst seit Beginn der Fußball Europameisterschaft tritt Gustav Malja mit einem besonderen Glücksbringer in seinem Auto an. Die Innenseite seines Cockpits ziert ein kleines Trikot des schwedischen Nationalspielers Zlatan Ibrahimovic. Eines Tages hofft der 16-Jährige, ähnliche Erfolge zu erzielen wie der Fußballstar, der aus seiner Heimatstadt stammt. Bei der Europameisterschaft traut Malja seinen schwedischen Landsleuten das Viertelfinale zu. "Europameister wird aber Deutschland", tippt Malja.
© ADAC Formel Masters
Ein besonderes Geschenk: Das beinahe perfekte Wochenende des Gustav Malja bescherte dem Schweden nicht nur zwei große Siegerpokale, der 16-Jährige erhielt auch noch ein persönliches Geschenk: Sein kleiner Bruder war dermaßen stolz, dass er Malja ein Bild malte. Darauf zu sehen sind ein Podium, eine große Nummer eins auf der schwedischen Flagge und der Name des Doppelsiegers.
Hohe Wettbewerbsdichte: An den ersten drei Rennwochenenden des ADAC Formel Masters 2012 gab es fünf Sieger aus fünf verschiedenen Nationen: Marvin Kirchhöfer (Deutschland), Thomas Jäger (Österreich), Kuba Dalewski (Polen), Beitske Visser (Niederlande) und Gustav Malja (Schweden). Elf Fahrer teilten die 24 möglichen Podiumsplätze unter sich auf.
ADAC / D. Blanc