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Meisterschaftsführender dominiert schwierige Session
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC Formel 4: Starker Edgar gewinnt Pirelli Pole Position Award

Titelfavorit Jonny Edgar hat im zweiten Qualifying der ADAC Formel 4 auf dem Nürburgring seine ganze Klasse gezeigt und in überlegener Manier den Pirelli Pole Position Award für Lauf zwei gewonnen. Der Brite von Van Amersfoort Racing dominierte eine aufgrund der äußeren Bedingungen schwierige Session und fuhr in einer Zeit von 1:51,156 Minuten mehr als eine Sekunde schneller als Victor Bernier auf Rang zwei. Artem Lobanenko (beide R-ace GP) sorgte mit dem dritten Platz für eine kleine Überraschung. Der US-Amerikaner Jak Crawford (Van Amersfoort Racing), der sich am Donnerstag die Pole für das erste Rennen gesichert hatte, musste sich mit dem zehnten Platz begnügen.

Nach einem Regenschauer in der Nacht ging die Session am frühen Freitagmorgen auf feuchter Strecke über die Bühne, Außentemperaturen um die zehn Grad Celsius stellten die Talente aus der HIghspeedschule des ADAC vor zusätzliche Herausforderungen. Eindeutig am besten mit den Umständen zurecht kam der Meisterschaftsführende Edgar, der in einer eigenen Liga unterwegs war. Die schwierigen Bedingungen sorgten im Endergebnis des Qualifyings aber auch im restlichen Feld für ungewöhnlich große Abstände. Den vierten Startplatz sicherte sich der Meisterschaftszweite Elias Seppänen (US Racing), der nach einer durchwachsenen Leistung am Donnerstag aber wohl auch Rennglück benötigt, um in den ersten beiden Läufen nicht zu viel Boden auf Edgar zu verlieren.
 
Aus der dritten Startreihe gehen Seppänens Teamkollege Oliver Bearman und Josef Knopp (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) in das zweite Rennen des Wochenendes, dahinter folgen Kirill Smal und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Tim Tramnitz. Vladislav Lomko und Crawford komplettieren die Top Ten. Für den Berliner Joshua Dürksen verlief das Qualifying überhaupt nicht nach Wunsch, der zweimalige Saisonsieger belegte nur den elften Rang. Im ersten Rennen startet Dürksen nach einer Strafe aus dem letzten Lauf in Hockenheim von Rang sieben.
 

ADAC Motorsport / DW