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Baut seinen Vorsprung in der Meisterschaft aus: Théo Pourchaire von US Racing
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC Formel 4 Nürburgring: Spitzenreiter Théo Pourchaire gewinnt ersten Lauf

(Speed-Magazin.de) Spitzenreiter Théo Pourchaire von US Racing CHRS hat im ersten Rennen auf dem Nürburgring der ADAC Formel 4 seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der 15-jährige Franzose baute damit seinen Vorsprung auf die Konkurrenz um seinen Teamkollegen Arthur Leclerc (18, Monaco), dem jüngeren Bruder des Formel 1-Stars Charles Leclerc, auf 53 Punkte aus.

"Diese Meisterschaft ist super umkämpft, es ist noch lange nicht entschieden. Ich werde weiter pushen und versuche weiterhin, in allen Rennen so viele Punkte wie möglich zu holen", sagte Pourchaire, der am Dienstag seinen 16. Geburtstag feiert: "Ich bin super glücklich, dass ich meinem Team den Heimsieg schenken konnte."

Doppelpodium beim Heimrennen für US Racing CHRS auf dem Nürburgring

Beim Heimrennen von US Racing CHRS um die Teamchefs Ralf Schumacher und Gerhard Unger feierte der deutsche Rennstall mit dem zweiten Platz von Rookie Roman Stanek (15, Tschechien) ein Doppelpodium, wodurch Stanek in der Wertung des besten Rookies und US Racing in der Teamkonkurrenz wichtige Punkte gutmachten. Das Podium komplettierte Gianluca Petecof (16, Prema Powerteam) auf Position drei.

Polesetter Dennis Hauger (Nr. 62) muss sein Auto in Runde sechs nach einem Defekt abstellen
Polesetter Dennis Hauger (Nr. 62) muss sein Auto in Runde sechs nach einem Defekt abstellen
© ADAC Motorsport
Das Rennen auf dem traditionsreichen Eifelkurs begann mit einem Déjà-vu für die 17 Piloten der Highspeedschule des ADAC. Denn wie in der vergangenen Woche in Zandvoort hatte es einige Minuten vor dem Auftaktrennen angefangen zu regnen. Jedoch starteten diesmal alle Piloten auf Trockenreifen, denn mit der grünen Ampel setzte der Regen wieder aus.

Polesetter und Red Bull-Junior Dennis Hauger (16, Norwegen, Van Amersfoort Racing) kam beim Start gut weg, Pourchaire setzte sich nach der ersten Kurve erfolgreich gegen den Angriff von Stanek zur Wehr und verteidigte Platz zwei. Am Ende des Feldes kam es allerdings zu einem Kontakt, in dessen Folge Lucas Alecco Roy (22, Deutschland, Van Amersfoort Racing) ausschied und das Safety Car auf die 3629 Meter lange Traditionsstrecke musste.

Rookie Roman Stanek und Gianluca Petecof komplettieren Podium

Bei noch 21 zu fahrenden Minuten gab die Rennleitung das Rennen wieder frei. Hauger kontrollierte das Feld weiterhin. Doch in der sechsten Runde rollte der Norweger aus und konnte das Rennen nicht fortsetzen. Dies führte zu einer zweiten Safety-Car-Phase. Danach ließen sich Pourchaire und Stanek den ungefährdeten Doppelsieg für US Racing CHRS nicht mehr nehmen.

Pourchaire hat nach zwölf Läufen 163 Zähler auf dem Konto, sein Teamkollege Leclerc kommt nach Rang zehn am Samstagvormittag auf 110 Punkte. Der Brasilianer Petecof schob sich mit seinem dritten Podiumsplatz der Saison mit 99 Zählern punktgleich mit Stanek auf den geteilten dritten Rang der Gesamtwertung vor.

Doppelsieg für US Racing: Neben Théo Pourchaire steht auch Roman Stanek (l.) auf dem Podium
Doppelsieg für US Racing: Neben Théo Pourchaire steht auch Roman Stanek (l.) auf dem Podium
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Weiter geht es für die Piloten am Sonntag um 9.50 Uhr mit dem 13. Saisonrennen. In diesem wird Théo Pourchaire auf der Pole Position vor Dennis Hauger und Alessandro Ghiretti (17, Frankreich, US Racing CHRS) starten. Die Startreihenfolge für das abschließende Rennen am späten Sonntagnachmittag (17 Uhr) ergibt sich aus dem Ergebnis des Rennens am Morgen.

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Roman Stanek (Zweiter und bester Rookie, US Racing CHRS): "Natürlich hätte ich lieber gewonnen. Aber auch der zweite Platz ist super, er gibt viele Punkte. Ich bin glücklich mit dem Rennen und denke, dass ich auch am Sonntag in beiden Rennen angreifen kann."

Gianluca Petecof (Dritter, Prema Powerteam): "Ich bin ein ziemlich einsames Rennen gefahren, ich hatte nicht die Pace der drei Jungs vor mir. Als Dennis ausgeschieden ist, habe ich einfach versucht, mein Rennen sauber zu Ende zu fahren und den dritten Platz abzusichern. Ich bin glücklich, dass mir das gelungen ist. Théo ist in der Gesamtwertung schon ein gutes Stück entfernt, vor allem, weil er sehr konstant fährt. Ich versuche, diese Lücke zu schließen und will das Beste herausholen."

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