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Red-Bull-Junior diktiert das Tempo im 1. Training der ADAC Formel 4
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC Formel 4: Crawford Schnellster zum Auftakt

Jak Crawford fährt im 1. Training der ADAC Formel 4 auf dem Lausitzring die Bestzeit. Am Samstag stehen das Qualifying und das erste Rennen auf dem Programm.

Die ADAC Formel 4 ist am Freitagnachmittag auf dem Lausitzring in das erste Rennwochenende der Saison 2020 gestartet. Knapp zwei Wochen nach den Testfahrten an gleicher Stelle setzte sich der US-Amerikaner Jak Crawford im 1. Freien Training an die Spitze der Zeitenliste. Der Red-Bull-Junior vom Team Van Amersfoort Racing umrundete die Strecke im südlichen Brandenburg in einer Zeit von 1:22.331 Minuten, damit war der 15-Jährige 0,351 Sekunden schneller als der Franzose Victor Bernier von R-ace GP. Auf dem dritten Platz, nur 13 Tausendstel hinter Bernier, landete Joshua Dürksen vom ADAC Berlin-Brandenburg e.V. Der Vorjahres-Dritte in der Rookiewertung ist der einzig verbliebene Starter aus dem Jahrgang 2019.
 
Bei sommerlichen Bedingungen belegte Oliver Bearman mit einer halben Sekunde Rückstand auf die Bestzeit Platz vier. Der 15 Jahre alte Rookie hatte bei den Testfahrten die absolute Bestzeit der zwei Tage gesetzt, das Meisterteam US Racing verpflichtete den Engländer daraufhin mindestens für das Auftaktwochenende in der Lausitz. Sein Landsmann Jonny Edgar, der bei den Testfahrten ebenfalls zu überzeugen wusste, reihte sich auf dem fünften Platz ein. Auf seinen Van-Amersfoort-Teamkollegen Crawford fehlten dem zweiten Red-Bull-Junior im Feld 0,606 Sekunden.
 
Im erwartet engen Feld in der Highspeedschule des ADAC landete der Russe Artem Lobanenko von R-ace GP knapp hinter Edgar auf Rang sechs, sein Landsmann Vlad Lomko von US Racing belegte Rang sieben. Der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Hamburger Tim Tramnitz - ebenfalls für US Racing am Start - wurde Achter. Am Samstag eröffnen die Piloten der ADAC Formel 4 das Geschehen auf dem Lausitzring, dann steht um 8.15 Uhr das 2. Freie Training auf dem Programm. Am späten Vormittag folgt das Qualifying, ehe um 14.45 Uhr das erste von drei Rennen auf dem Programm steht. Die beiden weiteren Läufe folgen am Sonntag.
 
SPORT1 zeigt an jedem Wochenende mindestens ein Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen, dazu sind Rennen auch bei SPORT1+ zu sehen.

ADAC Motorsport / DW