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Der United Autosports Oreca mit Filipe Albuquerque und Kevin Estre im Porsche 911 RSR holten sich die Bestzeiten bei den Prototypen und GT-Autos
© WEC | Zoom

WEC: LMP2 Oreca von United Autosports mit Bestzeit-Toyota enttäuscht

Wie schon bei dem zweitägigen Test Anfang der Woche, geht die Bestzeit im ersten freien Training zum Saisonauftakt der FIA-WEC an die LMP2 Fraktion. Ex DTM-Pilot Filipe Albuquerque ( P ) markierte im Oreca 07-Gibson mit 2:04.083 Minuten (203,2 km/h) die Bestzeit. Die beiden Toyota GR010 Hypercars landeten am Ende nur auf den Plätzen 7 und 10. Rückstand auf die Bestzeit 0,491 Sek.

FIA World Endurance Championship Spa-Francorchamps (Belgien)

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für Mike Conway im #7 Toyota, bzw, 0,864 Sek für Kazuki Nakajima im #8 Schwesterauto. Die ACO-FIA Verantwortlichen verkündeten am Mittwoch, das es keine Änderungen an den LMP2 Einstufungen vor dem ersten Rennen zur WEC geben wird! Es bleibt also Interessant und die Chance auf den ersten Gesamtsieg eines LMP2 Autos in der WEC-Geschichte ist durchaus real! Gesamtrang zwei im ersten Training ging an den Alpine A480-Gibson. Matthieu Vaxiviere hatte 0,239 sek Rückstand auf die Bestzeit. Bei dem Alpine handelt es sich um einen gedrosselten ex Rebellion LMP1, der in der Hypercar-Klasse startberechtigt ist.
Sophia Flörsch beendete das erste Training auf einem beachtlichen 16. Platz im 42 Piloten/innen starken LMP2 Fahrerfeld und war deutlich schneller als ihre Teamkolleginnen Tatiana Calderon und Beitske Visser.

Porsche On Top in beiden GT-Klassen!

Bei den GT-Pro hatte wie beim Vortest auch, Kevin Estre im von Manthey-Racing eingesetzten 911 RSR die Nase vorn. Seine Zeit 2:13.466. Richard Lietz im Schwesterauto 34/1000stel Sekunden Rückstand. Die beiden AF-Corse Ferrari folgen auf Platz drei und vier, vor der Werks-Corvette.

Porsche-Dreifach-Führung in der GT-Am. Am Ende des 90minütigen ersten Trainings war der Project 1 911 mit Matteo Cairoli am schnellsten. Der Italiener markierte mit 2:13941 die Bestzeit. Matt Campbell im Dempsey-Proton Auto war 0,287 Sekunden langsamer, Teamkollege Alessio Picariello im Schwesterauto mit 0,617 Sekunden Rückstand auf Platz drei.

Die Spitzenautos in der GT-Am-Klasse fahren auf gleichem Niveau wie die Pro-Autos!
Am Freitag stehen zwei weitere freie Trainingssitzungen auf dem Programm und am Abend dann das Qualifying.
 

Horst Bernhardt

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