Young Driver AMR auf dem Podium in Japan
© Aston Martin Racing | Zoom

WEC Japan: Young Driver AMR feiert zweiten Saisonsieg in Fuji!

(Speed-Magazin.de / WEC Japan) Young Driver AMR hat beim sechsten Lauf der Sportwagen-WM FIA WEC in Fuji/Japan den zweiten Saisonsieg eingefahren. Der Sieg von Christoffer Nygaard, Kristian Poulsen und Bruno Senna im von Aston Martin Racing eingesetzten Young Driver AMR-Aston Martin Vantage GTE war kurios: Aufgrund starker Regenfälle wurde das Rennen aus Sicherheitsgründen drei Mal hinter dem Safety-Car gestartet, bevor der Rennleiter das Rennen nach insgesamt 16 Runden aufgrund der schwierigen Bedingungen letztendlich endgültig abbrach.

Young Driver AMR hatte in das Rennwochenende auf dem Fuji Speedway in Japan einen guten Start. Der ehemalige Formel-1-Pilot Senna, der Young Driver AMR in Japan verstärkte, eroberte gemeinsam mit Nygaard die Pole Position in der GTE-Am-Klasse. Für Young Driver AMR war es die vierte Pole Position in sechs Rennen.

Das Rennen wurde aufgrund der nassen Strecke hinter dem Safety-Car gestartet und nach acht Runden unterbrochen, da sich die Wetterbedingungen nicht verbesserten. Nach einer zweistündigen Pause wurde das Rennen ein zweites Mal gestartet, allerdings wieder nach acht Runden unterbrochen. Nach einem dritten Startversuch brach die Rennleitung das Rennen endgültig ab und Senna, Nygaard und Poulsen wurden als Sieger der GTE-Am-Klasse erklärt. Da weniger als 75% der eigentlichen Renndistanz absolviert wurden, gab es gemäss dem Reglement für den Klassensieg nur die halbe Punktzahl.

Wetterchaos verhindert richtiges Rennen in Japan
Wetterchaos verhindert richtiges Rennen in Japan
© Aston Martin Racing
„Bruno und Christoffer haben ein sehr gutes Qualifying gefahren und als sie die Pole Position erobert haben, wussten wir noch nicht, wie wichtig der erste Startplatz für uns letztendlich wird”, so Jan Struve von Young Driver AMR. „Die Bedingungen waren sehr schwierig und bereits auf dem Weg in die Startaufstellung stand so viel Wasser auf der Strecke, dass Bruno Senna mit starkem Aquaplaning kämpfte und mit dem Heck des Aston Martin einen leichten Kontakt hatte. Unsere Mechaniker haben dann grossartiges geleistet und die beschädigten Teile in der Startaufstellung gewechselt. Es war sehr schade, dass das Rennen nie richtig gestartet wurde und es für uns nur die halbe Punktzahl gab, aber wir freuen uns natürlich über diesen Sieg und haben damit in der Meisterschaft weiter Boden gut gemacht. Es war die richtige Entscheidung, dieses Rennen nicht fortzusetzen, denn Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Für die sehr enthusiastischen Fans in Japan tut es mir allerdings sehr leid. Nun freuen wir uns auf das nächste Rennen in China und hoffen, dass wir dort wieder auf das Podium fahren können.“

„Die Bedingungen waren sehr schwierig und man muss der Rennleitung zu der mutigen Entscheidung gratulieren, dass Rennen nicht fortzusetzen”, so Senna. „Nur rein kleiner Fehler eines Fahrers hätte heute das gesamte Feld in grosse Schwierigkeiten gebracht. Für die Fans tut es mir sehr leid, aber im Rennsport geht es nicht immer nur um Emotionen, auch die Sicherheit spielt eine grosse Rolle. Es war schön Young Driver AMR in Japan zu unterstützen und dem Team zu helfen, hier auf der Pole Position zu stehen, denn das har uns heute die Punkte eingebracht.”

Ergebnis 6h of Fuji, GTE-Am-Klasse
1. Nygaard/Poulsen/Senna (Aston Martin Vantage GTE)
2. Hall/Campbell-Walter/Adam (Aston Martin Vantage GTE)
3. Ried/Ruberti/Roda (Porsche 911 GT3 RSR)
4. Potolicchio/Agus/Rigon (Ferrari F458 Italia)

Fahrerwertung GTE-Am-Klasse
1. Campbell-Walter/Hall (Aston Martin Vantage) 104 Punkte
2. Vernay/Narac (Porsche 911 GT3 RSR) 96
3. Aguas/Potoliccio (Ferrari 458 Italia), 85
4. Nygaard/Poulsen (Aston Martin Vantage), 77,5

Young Driver AMR / J.M