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Porsche GT Team (#91), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A)
© Porsche | Zoom

FIA WEC: Porsche will Vorjahressieg im Highspeed-Tempel Monza wiederholen

Porsche reist als Tabellenführer zum vierten Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC nach Monza. Das Werksteam peilt in Italien eine Wie-derholung des Vorjahressieges an. Das klare Saisonziel ist der Gewinn der WM-Titel im letzten Einsatzjahr des Porsche 911 RSR in der GTE-Pro-Klasse. Das Werksteam von Porsche tritt gut vorbereitet zum vierten Saisonrennen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Monza an. Die WEC (World Endurance Championship) gastiert zum zweiten Mal auf dem italienischen Hochgeschwindigkeits-Kurs. Für den Lauf über sechs Stunden hat sich die Mannschaft des Sportwagenherstellers aus Stuttgart ein klares Ziel gesteckt: Nach dem Klassensieg in Le Mans und dem Vorjahreserfolg in Monza möchte das Team am 10. Juli die Führung in der Weltmeisterschaft ausbauen. In der GTE-Pro-Klasse setzt das Porsche GT Team zwei rund 515 PS starke 911 RSR ein. In der GTE-Am-Kategorie bringen die Kundenmannschaften Project 1, Dempsey-Proton Racing und GR Racing fünf weitere Neunelfer an den Start.

„Im vergangenen Jahr ist uns in Monza beim Heimspiel unseres Hauptkonkurrenten ein Überraschungssieg gelungen – dies wollen wir am kommenden Wochenende gern wiederholen“, erklärt Alexander Stehlig, Leiter Werksmotorsport FIA WEC. „Wir liegen in allen WM-Wertungen an der Spitze. Darauf möchten wir aufbauen und den Gewinn des Hersteller- und Fahrertitels ins Auge fassen. Unser erstes großes Ziel, den Klassensieg in Le Mans mit dem aktuellen Porsche 911 RSR, haben wir erreicht. Nun peilen wir zum Jahresende auch die ganz großen Pokale an.“
 

Das Rennen

Das Autodromo Nazionale di Monza kann auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Bereits 1922 fanden im Königlichen Park erste Rennen statt – damals auf einem Ovalkurs, dessen überhöhte Kurven noch heute oft bestaunt werden. Die aktuelle, 5,793 Kilometer lange Variante mit ihren langen Geraden steht ganz im Zeichen von Höchstgeschwindigkeiten. Seit 1950 trat die Formel 1 zu 71 Grands Prix auf der Strecke nahe der norditalienischen Metropole Mailand an. Die FIA WEC absolvierte 2017 ihren offiziellen Test vor dem Saisonstart in Monza, den sogenannten Prolog. 2021 fand erstmals ein 6-Stunden-Rennen der WEC auf dem Highspeed-Parcours statt, in dem der Porsche 911 RSR einen engen Kampf in der GTE-Pro-Klasse für sich entschied. Zur Halbzeit der Saison in der FIA Langstrecken-WM belegt Porsche den ersten Rang in der Herstellerwertung. Die beiden Piloten-Duos belegen die ersten beiden Plätze in der Fahrermeisterschaft.
 
GR Racing (#86), Michael Wainwright (UK), Benjamin Barker (UK), Riccardo Pera (I)
GR Racing (#86), Michael Wainwright (UK), Benjamin Barker (UK), Riccardo Pera (I)
© Porsche
 

Die Fahrer des Porsche GT Teams

Am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 wechseln sich die beiden Le-Mans-Klassensieger Richard Lietz aus Österreich und Gianmaria Bruni aus Italien ab. Das Gespann führt derzeit die Fahrermeisterschaft an. Auf Position zwei der Weltmeisterschaft liegen die Markenkollegen Kévin Estre aus Frankreich und Michael Christensen aus Dänemark. Die beiden Piloten der Startnummer 92 hatten den Saisonauftakt in Sebring (USA) gewonnen.
 

Die Kundenteams

Dempsey-Proton Racing setzt beim dritten Saisonrennen der WEC zwei Porsche 911 RSR ein. In der Startnummer 77 geht Teameigner Christian Ried (Schöneburg) gemeinsam mit den beiden Briten Harry Tincknell und Sebastian Priaulx an den Start. Im Schwesterauto mit der Nummer 88 wechseln sich die Amerikaner Fred Poordad und Patrick Lindsey mit dem Belgier Jan Heylen ab. In der Startnummer 46 von Project 1 fahren Nicolas Leutwiler aus der Schweiz, Mikkel Pedersen aus Dänemark und der italienische Lokalmatador Matteo Cairoli. Im Nummer-56-Auto des Kundenteams aus dem niedersächsischen Lohne agieren die beiden Briten Ben Barnicoat und Oliver Millroy gemeinsam mit dem amerikanischen Unternehmer Brendan Iribe. Die Startnummer 86 von GR Racing teilt sich das britische Fahrerduo Michael Wainwright und Ben Barker mit dem Italiener Riccardo Pera.
 

Der Zeitplan (alle Zeiten MESZ)

Freitag, 8. Juli
15:30 Uhr bis 17:00 Uhr: Freies Training 1
 
Samstag, 9. Juli
09:00 Uhr bis 10:30 Uhr: Freies Training 2
13:30 Uhr bis 14:30 Uhr: Freies Training 3
17:30 Uhr bis 17:40 Uhr: Qualifying GTE
 
Sonntag, 10. Juli
12:00 Uhr bis 18:00 Uhr: Rennen

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