Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (#92), Kevin Estre (F), Michael Christensen (DK); Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (#91), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A)
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FIA WEC: Porsche peilt beim WEC-Saisonfinale dritten Saisonsieg des 911 RSR an

Porsche will die erste Saison des neuen Porsche 911 RSR mit einem Sieg abschließen. Beim Achtstundenrennen in Bahrain, dem letzten Lauf der FIA WEC Saison 2019/2020, tritt das Werksteam erneut mit zwei der rund 515 PS starken Fahrzeuge in der GTE-Pro-Klasse an. In der GTE-Am-Klasse setzen drei Kundenteams insgesamt fünf Porsche 911 RSR der Vorjahresspezifikation ein. Der Lauf auf der Formel-1-Strecke in Sakhir ist bereits der zweite Event der laufenden Saison in Bahrain. Beim Erstaufschlag im Dezember 2019 hatte Porsche mit beiden Autos die erste Startreihe besetzt, das Rennen angeführt, die Früchte der guten Arbeit bei der Zieldurchfahrt schlussendlich aber nicht ernten können.

WEC-Finale in Bahrain

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Das Rennen

Seit 2004 ist der Bahrain International Circuit regelmäßig Schauplatz eines Formel-1-Rennens. Die FIA WEC gastierte in ihrem Gründungsjahr 2012 erstmals auf dem 5,412 Kilometer langen Rundkurs nahe der Hauptstadt Manama. Einzig in der „WEC Super Season“ 2018/2019 fand kein Langstreckenrennen in Sakhir statt. Die große Hitze bei Tag, die fallenden Temperaturen bei Einbruch der Nacht sowie der oftmals mit viel Sand belegte Asphalt lassen das Rennen für Teams, Ingenieure und Fahrer zu einer großen Herausforderung werden. Der Reifenverschleiß auf der Grand-Prix-Strecke mit ihren 15 Kurven ist enorm hoch. Ein konstantes Tempo über einen vollen Renn-Stint gilt als entscheidender Erfolgsfaktor.

Die Porsche-Fahrer

Am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 wechseln sich die Werksfahrer Gianmaria Bruni aus Italien und Richard Lietz aus Österreich ab. Das Duo hatte den Saisonauftakt in Silverstone gewonnen und belegt vor dem letzten Rennen des Jahres den fünften Rang in der Fahrerwertung. Im Schwesterauto mit der Startnummer 92 agieren die Spa-Sieger Kévin Estre und Michael Christensen. Die amtierenden GTE-Champions aus Frankreich und Dänemark belegen vor dem finalen Lauf der Saison 2019/2020 den vierten Rang. In der Herstellermeisterschaft rangiert Porsche auf der zweiten Position. Beim Rennen über acht Stunden auf der Formel-1-Strecke in der Wüste Bahrains erhalten die Teilnehmer mehr Zähler als bei einem normalen Sechsstundenlauf der WEC: Da die Punktverteilung mit dem Faktor 1,5 multipliziert und aufgerundet wird, gibt es für einen Sieg 38 statt 25 Zähler.

Intensivierte Partnerschaft

Porsche Motorsport hat seine Partnerschaft mit TAG Heuer auf die Werkseinsätze in der FIA WEC erweitert. Die intensive Zusammenarbeit mit dem Schweizer Hersteller von Luxusuhren hat 2019 zum Beginn der sechsten Saison der FIA Formula E mit dem Start des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams begonnen. Diese Kooperation wurde in den vergangenen Monaten ausgebaut auf die nationalen Carrera Cups, das Werksprogramm in der IMSA-Serie und den Bereich E-Sports erweitert.

Die Porsche-Kundenteams

In der GTE-Am-Klasse setzen drei Kundenteams letztmals insgesamt fünf Porsche 911 RSR der Vorjahresspezifikation ein, bevor zur kommenden Saison der Wechsel zum aktuellen Modell erfolgt. In der Startnummer 57 von Project 1 fahren der Amerikaner Ben Keating, Felipe Fraga aus Brasilien und Jeroen Bleekemolen aus den Niederlanden. Das Trio hatte 2019 die GTE-Am-Kategorie in Bahrain gewonnen. Im Schwesterauto mit der Nummer 56 sitzen der Norweger Egidio Perfetti, der neue Porsche-Supercup-Champion Larry ten Voorde aus den Niederlanden und Porsche Markenbotschafter Jörg Bergmeister aus Langenfeld.
 
Am Steuer der Startnummer 86 von Gulf Racing wechseln sich die beiden Briten Michael Wainwright und Ben Barker mit dem neuen ELMS-Champion Alessio Picariello aus Belgien ab. Bei Dempsey-Proton Racing komplettiert Dennis Olsen das Cockpit der Nummer 77. Teameigner Christian Ried aus Schöneburg teilt sich die Arbeit mit dem Norweger und Riccardo Pera aus Italien. Im Schwesterauto mit der Startnummer 88 fahren Khaled Al Qubaisi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Deutsche Marco Holzer sowie Porsche-Junior Jaxon Evans aus Neuseeland, der zum ersten Mal in der WEC startet.

Der Zeitplan (alle Zeiten MEZ)

Donnerstag, 12. November
15:30 – 17:00 Uhr: Freies Training
 
Freitag, 13. November
07:00 – 08:30 Uhr: Freies Training
11:45 – 12:45 Uhr: Freies Training
16:00 – 16:20 Uhr: Qualifying GTE
16:30 – 16:50 Uhr: Qualifying LMP
 
Samstag, 14. November
12:00 – 20:00 Uhr: Rennen

Porsche / DW

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