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Signatech-Nissan nutzt den Test vor den 24h von Le Mans
© Signatech | Zoom

FIA WEC: Interview mit Philippe Sinault zum Testtag der 24 Stunden von Le Mans

(Speed-Magazin) Am dritten Juni nimmt das Signatech-Nissan Team am offiziellen Test auf dem Circuit de la Sarthe Kurs für die diesjährige Auflage der 24 Stunden von Le Mans teil. Das Team, das letztes Jahr im Test die beste LMP2 Zeit gefahren ist, erhofft sich einiges aus diesem Test. Philippe Sinault, Direktor von Signatech-Nissan, spricht über dieses Event.

Was ist der Zweck dieses Tages?
Philippe Sinault: "Dies ist ein echter Test, denn dies ist die einzige Möglichkeit den kompletten 13,629km langen Kurs zu fahren, der für die 24 Stunden von Le Mans genutzt wird. Daher können wir die Abstimmung testen und optimieren und die Fahrer können sich an die Streckenführung gewöhnen."

Sind die 24h von Le Mans das wichtigste Event der Saison?
Philippe Sinault: "Das Event findet dieses Jahr zwar im Rahmen der FIA WEC statt, aber es ist zugleich ein eigenständiges Event und ein gutes Ergebnis kann entscheiden, ob die Saison ein Erfolg ist oder nicht. Die gesamte Motorsportwelt schaut seit den 80er Jahren jährlich auf dieses Event. Eine Zielankunft ist auch heute noch eine Herausforderung."

Wie bereitet ihr euch dieses Jahr auf Le Mans vor, denn ihr stellt ja 2 Fahrzeuge?
Philippe Sinault: "Genau wie immer nur mit viermal so viel Stress. Es ist wahr, dass es anders ist, wenn man nur mit einem Wagen fährt. Aber wir haben die Möglichkeit mehr zu testen und in verschiedene Richtungen zu arbeiten und Dinge zu testen, die wir letztes Jahr verworfen haben."

In Sebring oder Spa habt ihr keine Punkte geholt, erhöht das den Druck für dieses Event?
Philippe Sinault: "Ja und Nein. Ja, denn wir müssen Punkte holen und nein, denn Le Mans ist ein aussergewöhnliches Event und daher steht man sowieso unter Druck."

Manuel Schulz