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Das OAK Racing Team in Le Mans
© OAK-Racing | Zoom

FIA WEC 24h Le Mans 2012: OAK Racing konnte sein Potenzial nicht entfalten

(Speed-Magazin) OAK Racing hatte eine gute Pace, aber wenig Glück in der 80. Auflage der 24 Stunden von Le Mans, die auch als Runde 3 der FIA WEC gewertet wird.

Nachdem sie die LMP2 Doppelführung mit 2,5 Minuten Vorsprung gegen Mitternacht sicher hielten, mussten sie sich am Ende mit Position 7 des Morgan-Nissan Nummer 35, gefahren von Bas Leinders, Maxime Martin und David Heinemeier Hansson, zufrieden geben.

OAK Racing konnte sein Potenzial nicht entfalten beim 24h Rennen Le Mans
OAK Racing konnte sein Potenzial nicht entfalten beim 24h Rennen Le Mans
© OAK-Racing
Das Trio, das gegen das Schwesterauto um die Führung kämpfte, musste sich nach 3 Reifenschäden in 3 Runden und einem Elektrikwechsel auf Position 13 wieder einsortieren, während die Nummer 24 von Olivier Pla, Jacques Nicolet und Matthieu Lahaye ein Problem mit dem Öldruck bekamen und trotz der eifrigen Versuche der Mechaniker das Problem in den Griff zu bekommen, mussten sie das Rennen aufgeben.

Auch in der LMP1 lief es für OAK in Zusammenarbeit mit Pescarolo nicht besser. Die Nummer 15, die bei Einbruch des Tages auf Rang 9 lag, musste wegen eines Motorproblems das Rennen beenden.

Dominik Kraihamer, Nummer 15: "Unser Ziel war es, das Rennen zu beenden und auch das ist uns nicht gelungen, denn der Motor hielt nicht durch. Unsere Leistung war recht gut und wir haben viele Erfahrungen gesammelt."

Olivier Pla, Nummer 24: "Als Erstes möchte ich OAK Racing meinen Dank aussprechen. Die Pace war grossartig und der Wagen lief bis zum Öldruckproblem wie ein Uhrwerk. Wir haben die wahre Geschwindigkeit des Wagens demonstriert. Auch wenn das Ergebnis dies nicht widerspiegelt, wissen wir, dass wir um den Sieg kämpfen konnten."

Bas Leinders, Nummer 35: "Wir hatten eine unglaubliche Pace und mit Sicherheit hätte es für das Podium gereicht, wenn wir nicht sogar um den Sieg gekämpft hätten. Nur das Pech konnte uns stoppen. Natürlich ist es gut in Le Mans das Ziel zu erreichen, aber wir wissen, dass das Ergebnisse hätte besser sein können."

Manuel Schulz