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Lietz: "Wir haben alles gegeben"
© Porsche | Zoom

24h Le Mans: Porsche Pilot Richard Lietz mit Ausfall in den Morgenstunden

(Speed-Magazin) Kurz nach Halbzeit des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ereilte den Porsche 911 GT3 RSR von Richard Lietz, Marc Lieb und Wolf Henzler ein Getriebeschaden, was den Ausfall bedeutete. Der Einsatz aller Beteiligten war bei der 80.Auflage des Langstreckenklassikers umsonst. Richard Lietz und seine Partner hatten vom Start weg bis in die Morgenstunden abgesehen von einem Reifenschaden nicht das geringste Problem und hielten sich immer in Schlagdistanz zur Spitze auf. Von Startplatz sechs gestartet, schien der Elfer mit der Nummer 77 zwischenzeitlich sogar auf Platz drei der Rundentabellen auf.

Marc Lieb: "Ich hatte gerade das Fahrzeug für meinen Nachtstint übernommen und beschleunigte auf die Hunaudieres-Gerade hinaus, als auf einmal der Vortrieb weg war. Leider konnte ich das Auto nicht mehr zur Box zurückbringen und musste das Rennen in der zweiten Schikane beenden. Sorry für das ganze Team, das so hart für den Erfolg gearbeitet hat. Besonders bedauerlich ist dieser Ausfall auch deshalb, weil in Le Mans doppelte Punkte für die Weltmeiseterschaft vergeben werden."

Richard Lietz: "Marc und das Team trifft keine Schuld an diesem Ausfall. Wir haben alles gegeben, aber diesmal fehlte uns das notwendige Glück. So ist der Rennsport eben."

Desiree Blanc