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Lotus-Rebellion beendete das Rennen auf P4
© Lotus | Zoom

24h Le Mans 2012: Lotus-Rebellion war die stärkste Kraft hinter Audi

(Speed-Magazin) Lotus-Rebellion konnte als einziges Team die Dominanz der Audis brechen und beendete auf Platz 4 das Rennen als bester benzinbetriebener Wagen. Beide Wagen des Teams kamen ins Ziel und holten sich den ersten und dritten Platz in der LMP1 Privatierswertung. Das Team hat damit seine Führung ausbauen können.

Der Toyota-getriebene Lotus-Rebellion Nummer 12 gefahren von Nick Heidfeld, Neel Jani und Nicolas Prost und das Schwesterauto Nummer 13, das von Andrea Belicchi, Harold Primat und Jeroen Bleekemolen pilotiert wurde, war bis Stunde 6 nie ausserhalb der Top 8, selbst als noch 6 Audi und Toyota Werksfahrzeuge unterwegs waren. Nach mechanischen Problemen und Missverständnissen mit

Lotus-Rebellion #13 war bis Std 6 nie ausserhalb der Top 8
Lotus-Rebellion #13 war bis Std 6 nie ausserhalb der Top 8
© Lotus
dem Verkehr der Werksteams lagen die beiden schwarz-goldenen Renner in den Top 6.

Nach der frühen Aufgabe der beiden Werkstoyota lag es an Rebellion die Audi von einem Vierfacherfolg abzuhalten. Trotz hohen Drucks durch die Nummer 3 blieb #12 fehlerfrei und schaffte es sich auf Rang 4 zu halten. 5 Stunden vor dem Ende musste die Nummer 13 mit technischen Problemen an die Box und kam nach der Reperatur auf Rang 11 wieder raus. Im Verlauf der letzten Stunden kämpfte sich die 13 wieder auf das Privatfahrerpodium.

"Platz 4 gegen die Audis verteidigen zu können ist der Lohn für den immensen Aufwand", erklärte Teammanager Bart Hayden. "Ich bin sehr stolz auf das, was das Team erreicht hat. Unser Ziel war es unser Ergebnis von 2011 zu wiederholen und die FIA WEC als bestes Privatiersteam zu beenden und nach dem Ergebnis von Le Mans sind wir in einer guten Position."

Manuel Schulz