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Testtag der 80. Auflage der 24 Stunden von Le Mans
© Le-Mans | Zoom

24h Le Mans 2012: Letzte Generalprobe vor dem grossen Event

(Speed-Magazin) Die letzte Generalprobe vor den 24 Stunden von Le Mans fand vorgestern statt und es war sowohl für die Zuschauer, als auch die teilnehmenden Teams ein Erfolg. Die Mehrheit der Teilnehmer hat sich auf das diesjährige Rennen vorbereitet.

Zwei Wochen vor der 80. Auflage der 24 Stunden von Le Mans war der Testtag eine schöne Einladung zum Hauptevent und sogar 23.000 Fans kamen, um sich dieses Spektakel anzuschauen. Insgesamt 61 Teilnehmer boten eine gute Show und während die Audis

23.000 Fans kamen um sich dieses Spektakel anzuschauen
23.000 Fans kamen um sich dieses Spektakel anzuschauen
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mit den R18 e-Tron Quattros vor einem der R18 Ultra lag, enttäuschten auch die neuen Toyota TS030 Hybridfahrzeuge nicht mit Platz 4 und 5. Alexander Wurz im schnelleren Toyota lag sogar nur 1,3 Sekunden hinter der Bestzeit.

"Die Toyota haben mich beeindruckt", merkte Allan McNish an. "In Sachen Topspeed sind sie uns überlegen." Der HPD ARX03-a von Strakka war der schnellste LMP1 mit einem klassischen Benzinmotor. Das Pescarolo Team hatte durch wenig Vorbereitungszeit seine Probleme am Anfang, doch die Leistung gegen Ende war vielversprechend. Auch ein schwerer Unfall geschah Oak Racing, während Guillaume Moreau am Steuer war. Nachdem Unfall musste er operiert werden.

In der LMP2 war der Morgan Judd mit der Nummer 35 von Olivier Pla der schnellste vor dem HPD vom American Level 5 Motorsports Team und dem Jota Zytek Z11SN Nissan. Sebastien Loeb Racing, die nicht an der diesjährigen Auflage der 24 Stunden teilnehmen,

61 Teilnehmer boten eine gute Show
61 Teilnehmer boten eine gute Show
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sondern sich für nächstes Jahr vorbereiten, lagen mit einer Zeit von Loeb selbst auf Rang 5.

In der LM GTE gab es wie immer einen harten Kampf um die Spitze, die sich Frederic Makowiecki mit seinem Ferrari 458 am Ende sichern konnte vor der Corvette mit der Nummer 74. Ohne Wertung wird der Nissan Delta Wing an den 24 Stunden teilnehmen und dieser futuristische Wagen wird das Rennen mit der Nummer 56 bestreiten.

In der Formula Le Mans gab es eine gute Werbung um Fahrer zu ermutigen in den Ausdauersport zu kommen, auch wenn sie nicht bei den 24 Stunden von Le Mans mitfahren. Steven Palette war mit 3:56.496 der Schnellere der beiden, während mit Fabien Barthez ein ehemaliger Fussballnationalspieler am Steuer des Zweiten saß und knapp 10 Sekunden langsamer war.

Manuel Schulz