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Das Fahrer-Trio Audi #4
© Audi | Zoom

24h Le Mans 2012: Bonanomi, Jarvis und Rockenfeller machen Tripple-Sieg perfekt

(Speed-Magazin) Audi kam, sah und siegte bei der 80. Auflage der 24 Stunden von Le Mans mit einer souveränen Vorstellung. Während der Audi Nr. 1 und Audi Nr. 2 die ersten beiden Positionen belegten, komplettierte der Audi Nr. 4 mit dem Routinier Mike Rockenfeller und den Le Mans Rookies Marco Bonanomi und Oliver Jarvis das Podium in der LMP1-Klasse.

"Es ist einfach großartig, bei meinem ersten Le-Mans-Start sofort auf das Podium gefahren zu sein", freute sich Marco Bonanomi nach dem Rennen. "Das Rennen war für uns nicht einfach, denn wir hatten schon früh einen Reifenschaden und später Getriebeprobleme. Aber wir waren sehr schnell und haben keine Fehler gemacht. Ich freue mich sehr für Audi, meine Teamkollegen und mich. Ein perfektes Ergebnis."

Rockenfeller und Bonanomi beim Fahrerwechsel
Rockenfeller und Bonanomi beim Fahrerwechsel
© Audi
"Unglaublich. Ein Rennen mit sehr vielen Aufs und Abs", so der Rookie Oliver Jarvis. "Es gab Phasen, da hätte ich nie geglaubt, dass wir es aufs Podium schaffen können. Wir waren einige Stunden sehr schnell unterwegs und dann blieb unser Auto plötzlich auf der Strecke stehen."

"Da dachte ich, jetzt ist es vorbei. Aber das Team hat nicht nur da hart gearbeitet und wir konnten weiterfahren", so Jarvis. "Ich danke den Jungs, sie haben Herausragendes geleistet. Ihnen verdanken wir den Podesterfolg. Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen."

"Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich froh, dass wir es in Le Mans aufs Podest geschafft haben", so Rockenfeller. "Das war unser Minimal-Ziel. Um ganz vorn mitzukämpfen, waren wir über weite Teile des Rennens nicht schnell genug."

"Dennoch danke an das Team und meine beiden Mitstreiter, wir haben das Beste daraus gemacht und uns keine Fehler geleistet", erklärte der DTM-Pilot. "Glückwunsch an die drei anderen Audi-Teams, die einen unglaublichen Speed hatten. Ich denke, wir haben einen tollen Tag für Audi erlebt, den wir heute feiern dürfen."

Stephan Carls