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Ex-Formel 3 Piloten Duval und Dumas im Audi R18 Ultra #3
© Audi | Zoom

24 Stunden Le Mans: Absolventen der Formel 3 Euro Serie feiern Erfolge in Le Mans

(Speed-Magazin) Am vergangenen Wochenende stand die 80. Auflage des 24h-Rennens von Le Mans auf dem Programm. Das Motorsport-Highlight lockte auch viele ehemalige Piloten der Formel 3 Euro Serie an. Mit Marco Bonanomi schaffte es einer von ihnen auf das Siegerpodest. Der Italiener Marco Bonanomi, der in den Jahren 2004 und 2005 in der Formel 3 Euro Serie fuhr, belegte zusammen mit seinen Teamkollegen Oliver Jarvis und Mike Rockenfeller im Audi R18 ultra des Teams Audi Sport North America den dritte Rang und freute sich: "Es ist einfach großartig bei meinem ersten Le-Mans-Start sofort auf dem Podium zu stehen. 

Das Rennen war für uns nicht einfach, denn wir hatten schon früh einen Reifenschaden und später Getriebeprobleme. Aber wir waren sehr schnell und haben keine Fehler gemacht. Ich freue mich sehr für Audi, meine Teamkollegen und mich. Ein perfektes Ergebnis." Nur zwei Positionen dahinter wurde Loïc Duval abgewinkt. Auch der Franzose - wie Bonanomi 2004 und 2005 in der Euro Serie aktiv - pilotierte einen Audi R18 ultra.

Marco Bonanomi:
Marco Bonanomi: "Ein perfektes Ergebnis"
© Audi
In den Kategorien LMP2 und LMGTE Pro feierten Absolventen der Formel 3 Euro Serie Klassensiege: Tom Kimber-Smith, 2004 für Kolles am Start, gewann zusammen mit Ryan Dalziel und Vicente Potolicchio in der LMP2-Klasse. Toni Vilander triumphierte zusammen mit den beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Giancarlo Fisichella und Gianmaria Bruni in der Klasse LMGTE Pro. Der Finne fuhr in der Saison 2004 für die italienische Mannschaft Coloni in der Formel 3 Euro Serie.

Das viel beachtete Le-Mans-Comeback von Toyota, für das die Japaner gleich drei ehemalige Euro-Serie-Piloten verpflichteten, endete mit zwei Ausfällen. Sébastien Buemi, Vize-Champion der Euro Serie 2007 sowie das Duo Nicolas Lapierre / Kazuki Nakajima mussten ihre Toyota TS 030 Hybrid schon frühzeitig abstellen. Zuvor setzte sich Lapierre - Dritter der Euro Serie 2004 - sogar kurzzeitig an die Spitze des Klassements, bevor sein Bolide in der elften Stunde mit Motorproblemen abgestellt werden musste. Sébastien Buemis Rennen war schon in Stunde fünf beendet, als sein Teamkollege Anthony Davidson mit einem überrundeten Fahrzeug kollidierte.

Neben insgesamt 19 ehemaligen Euro-Serie-Piloten fand sich mit Signature auch das Team in der Starterliste wieder, das 2010 mit Edoardo Mortara den Champion der Formel 3 Euro Serie stellte und gleichzeitig den Teamtitel gewann. Die Truppe um Teamchef Philippe Sinault beendete das 24-h Rennen auf den Positionen zehn und 16.

F3 ES / D. Blanc