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Binder: "Ich war selbst ein wenig von meinem Speed überrascht"
© ATS F3 Cup | Zoom

ATS Formel 3 Cup auf dem Sachsenring: Erster Sieg für Rene Binder in der F3 Cup

(Speed-Magazin) Der fünfte Saisonlauf im ATS Formel-3 Cup auf dem  Sachsenring hat Rene Binder den ersten Sieg in der Formel-3 eingebracht. Der junge Österreicher startete im samstägigen Sprintrennen von der Pole Position und konnte sich nach einer souveränen Fahrt endlich in die Siegerliste der schnellsten deutschen Formel-Rennserie eintragen. 

Mit einem optimalen Start untermauert Rene Binder gleich von Beginn an seine Nervenstärke und konnte sich in der ersten Rennhälfte souverän von seinen Verfolgern absetzen. Aufgrund einer langen Gelbphase gelang es dem Meisterschaftsführenden, Kimi Sato, in der Schlussphase zwar noch einmal aufzuschließen, zu einem ernsthaften Angriff auf den Führenden Binder reichte es für den japanischen Lotus Piloten allerdings nicht mehr.

Binder:
Binder: "Es heisst jetzt hart weiterarbeiten"
© ATS F3 Cup
"Ich war selbst ein wenig von meinem Speed überrascht, weil wir in den ersten Sitzungen dieses Wochenendes nicht die Performance hatten, um ganz nach vorne zu fahren. Im Sprintrennen hat dann aber alles gepasst und mein erster Sieg in der Formel-3 freut mich deshalb umso mehr", strahlte der Van Amersfoort Pilot vom obersten Treppchen des Siegespodests.

Der 20-jährige hatte sich im Zeittraining auf der schwierigen Berg- und Talbahn in der Nähe von Zwickau für die Rennen 1 und 3 jeweils lediglich für die achte Position qualifiziert. Trotz fehlerfreier Fahrt konnte Binder im ersten Rennen keine Positionsverbesserung einfahren, durfte sich aufgrund des Reversed Grid Reglements mit umgekehrter Reihenfolge der ersten acht Positionen fürs zweite Rennen dann aber über die Pole Position freuen. Diese fuhr der Fügener mit nervenstarker Fahrt ohne jeglichen Fehler erfolgreich ins Ziel.

Den für Sonntagvormittag angesetzten dritten Lauf beendete Rene Binder schließlich auf der siebten Position:
„Es heißt jetzt hart weiterarbeiten, damit wir uns im Qualifying-Trimm noch um das eine oder andere Zehntel verbessern, denn der Platz in der Startaufstellung ist im Motorsport einfach unheimlich wichtig. Ich denke, dass ich mich als Fahrer in den letzten Monaten doch ziemlich weiterentwickelt habe. Von daher gilt mein Dank diesmal auch an meinen Renningenieur Rik und an alle, die mich auf meinem Weg unterstützen.“

Vor dem nächsten Rennen (06. - 08. Juli) in Oschersleben liegt Binder mit nun 44 Punkten auf der fünften Gesamtposition des Championats.

ENIK / D. Blanc