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John: "Ich kann es kaum erwarten wieder in einem Formel-3-Auto zu sitzen"
© F3Cup | Zoom

ATS Formel 3 Cup 2012: Bryant-Meisner ist zurück

(Speed Magazin) John Bryant-Meisner ist zurückgekehrt. Nach seinem schweren Unfall bei Tests in Rockingham zu Saisonbeginn, bei dem sich der Schwede mehrere Wirbelbrüche zuzog, ist Bryant-Meisner Anfang September erstmals wieder auf der Rennstrecke unterwegs gewesen. In Oulton Park und in Silverstone fuhr der 17-Jährige sowohl einen Renault Clio als auch einen Caterham Seven.

Eine sehr positive Nachricht kommt von einem der jüngsten Fahrer des ATS Formel-3-Cup: John Bryant-Meisner ist auf bestem Weg, schon bald wieder Rennen bestreiten zu können. „Ich plane noch einige Rennen, vielleicht im Mittleren Osten oder in Neuseeland, in den Wintermonaten zu bestreiten. Ich will mich bestmöglich vorbereiten, um 2013 mit dem gleichen Ehrgeiz wie in diesem Jahr wieder im ATS Formel-3-Cup anzutreten“, so John Bryant-Meisner.

John ist auf bestem Weg schon bald wieder Rennen bestreiten zu können
John ist auf bestem Weg schon bald wieder Rennen bestreiten zu können
© F3Cup
Vor allem die Caterham Slalom und Drift Days auf der britischen Rennstrecke in Silverstone stimmen den ehrgeizigen Schweden sehr hoffnungsvoll: „Klar, es ist kein Formel-3-Auto, doch der Test hat eine Menge Spass gemacht und mir gezeigt, dass ich auf gutem Weg bin“.

Die Ärzte hatten für John Bryant-Meisner eine deutlich längere Zeit der Erholung eingeplant: „Man hat mir gesagt, dass ich mich auf 12 bis 14 Monate einstellen soll, in denen wenig läuft. Erst danach würde ich wieder in der Lage sein, richtig Auto zu fahren. Jetzt sitze ich schon nach vier Monaten wieder hinter dem Lenkrad“.

Im ATS Formel-3-Cup debütierte der Schwede in diesem Jahr beim Team Performance Racing. Schon beim Saisonauftakt fuhr er in Zandvoort bei allen drei Rennen in die Punkteränge. Im 20-minütigen Sprintrennen kam er sogar auf dem dritten Platz ins Ziel. 2013 zählt sich John Bryant-Meisner deshalb im ATS Formel-3-Cup durchaus zu den Titelkandidaten.

„Ich kann es kaum erwarten, wieder in einem Formel-3-Auto zu sitzen. Wenn ich im Winter einige Rennen bestreiten kann bin ich sicher, dass ich zum Saisonbeginn 2013 stärker und besser zurückkommen werde als ich es Anfang 2012 war“, gibt sich der 17-jährige Schwede selbstsicher.

F3Cup / J Patric